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US-Notenbank Fed plant umfassende Überprüfung der Geldpolitik

Die Fed erhöht schrittweise die Zinsen – was von Präsident Trump heftig kritisiert wird. Jetzt will die US-Notenbank ihre Politik überprüfen.
16.11.2018 - 08:50 Uhr Kommentieren
Die Notenbank bemüht sich Transparenz zu schaffen. Quelle: AP
Federal Reserve

Die Notenbank bemüht sich Transparenz zu schaffen.

(Foto: AP)

New York Die unter Druck von US-Präsident Donald Trump stehende Notenbank Federal Reserve stellt nach eigenen Angaben ihre Arbeitsweise auf den Prüfstand. „Jetzt ist eine gute Zeit, um Bilanz zu ziehen darüber, wie wir Geldpolitik festlegen, betreiben und kommunizieren“, teilte Fed-Chef Jerome Powell am Donnerstag mit. Demnach sollen 2019 bei Veranstaltungen im ganzen Land die Meinungen verschiedenster Gruppen über mögliche Verbesserungen eingeholt werden.

Es wird erwartet, dass dabei neben Volkswirten und Investoren auch Unternehmer, Arbeiter und Vertreter der Zivilgesellschaft zu Wort kommen. Die ungewöhnliche Erklärung deutet darauf hin, dass Powell die seit längerem andauernden Bemühungen der Notenbank um mehr Transparenz beschleunigen will.

Die Erkenntnisse der Veranstaltungsserie sollen dann von der Fed analysiert und in einem Bericht zusammengefasst werden. Ob es anschließend tatsächlich Veränderungen in der Fed-Politik gibt, ist unklar. Das Mandat der Notenbank sieht bisher vor, für möglichst hohe Beschäftigung und eine stabile Inflationsrate von zwei Prozent zu sorgen.

Diese Ziele sind derzeit weitgehend erreicht. Die Fed erhöht nun schrittweise die Zinsen, um die Teuerung unter Kontrolle zu halten. Die Maßnahmen stehen in der Kritik von Trump, der sie als „verrückt“ und als eine Gefahr für das Wirtschaftswachstum bezeichnet hat. Mögliche Änderungen wären eine höheres Inflationsziel oder ein Spanne für den Preisauftrieb statt eines konkreten Wertes.

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