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US-Notenbank Trump speist mit Powell – und spart Streitthemen aus

Donald Trump ist ein offener Kritiker der Zinspolitik der US-Notenbank Fed. Beim Abendessen zwischen ihm und Jerome Powell, Chef der Bank, war das aber kein Thema.
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Fed-Chef Jerome Powell zum Abendessen bei US-Präsident Donald Trump Quelle: Reuters
Trump und Powell

Der Notenbank-Chef betonte gegenüber Trump, die Zinsentscheidungen der Fed seien wohl überlegt.

(Foto: Reuters)

Washington Nach Monaten der heftigen Kritik an dem Zinskurs der US-Notenbank Fed sind US-Präsident Donald Trump und Fed-Chef Jerome Powell erstmals wieder persönlich zusammengetroffen. Das Abendessen im Weißen Haus am Montagabend sei auf Einladung von Trump zustande gekommen, teilte die Fed mit. Finanzminister Steven Mnuchin und Fed-Vize Richard Clarida hätten ebenfalls teilgenommen.

Gesprächsthema sei die Wirtschaft des Landes gewesen. Der künftige Kurs der Geldpolitik sei dabei aber nicht besprochen worden. Powell habe deutlich gemacht, dass die Zinsentscheidungen der Notenbank auf sorgfältigen, objektiven und unpolitischen Analysen basierten.

Die Fed hatte vorige Woche eine Zinspause signalisiert. Sehr zum Leidwesen von Trump hatte die Fed im vergangenen Jahr die Zinsen vier Mal erhöht. Trump befürchtet, dass dadurch Finanzmärkte und Wirtschaftswachstum Schaden nehmen. Trump hatte Powell, der seit gut einem Jahr im Amt ist und von Trump selbst ernannt wurde, deshalb heftig attackiert.

Finance Briefing
  • rtr
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