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US-Notenbank US-Währungshüter Bullard warnt vor übereilten Zinsanhebungen

Donald Trump attackierte die Fed für ihre zu offene Zinspolitik. Andere Währungshüter warnen, dass eine Zinsanhebung das Wachstum bremsen könnte.
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Der US-Notenbankchef will am bisherigen Zinskurs der Fed festhalten. Quelle: dpa
Jerome Powell

Der US-Notenbankchef will am bisherigen Zinskurs der Fed festhalten.

(Foto: dpa)

WashingtonDer Präsident der Notenbank von St. Louis, James Bullard, warnt vor übereilten Zinserhöhungen in den USA. Dies könne die Bühne für eine Rezession bereiten, sagte Bullard am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters am Rande der Notenbanken-Konferenz in Jackson Hole. Stattdessen empfahl er abzuwarten und die Entwicklung zu beobachten. Das könne man sich leisten. Und wenn die Inflationen nach oben gehe, könne die Fed immer noch die Zinsen erhöhen.

US-Notenbankchef Jerome Powell hatte sich zuvor ungeachtet der Kritik von Präsident Donald Trump für eine Fortsetzung des bisherigen Kurses der behutsamen Zinserhöhungen ausgesprochen. Die Wirtschaft zeige sich stark und die Inflation liege nahe beim Zwei-Prozent-Ziel der Notenbank, sagte er.

„Wenn das starke Wachstum bei Einkommen und Arbeitsplätzen anhält, werden weitere graduelle Anhebungen der Zielspanne für die Leitzinsen wahrscheinlich angemessen sein.“ Trump hatte vor wenigen Tagen in einem Reuters-Interview den Zinskurs der Fed ungewöhnlich offen attackiert.

Bullard ist in diesem Jahr nicht stimmberechtigt im Offenmarktausschuss der Fed, der über die Zinsen entscheidet. Die Dollar-Wächter haben 2018 ihren Leitsatz zur Versorgung der Geschäftsbanken mit Geld bereits zwei Mal angehoben - zuletzt im Juni auf das aktuelle Niveau von 1,75 bis 2,00 Prozent. Mit den nächsten Zinsschritten wird am Markt im September und im Dezember gerechnet. 

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  • rtr
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