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US-Notenbank US-Währungshüter schließt Wackelkurs bei Zinsen aus

Die US-Notenbank Fed richtet ihre Geldpolitik an Konjunkturdaten aus und verfolgt dabei eine Strategie. Sie reagiert aber nicht auf jedes Zittern der Kompassnadel.
03.12.2018 - 17:56 Uhr Kommentieren
„Wir haben in unserer Kommunikation stets einen Weg beschrieben, der ziemlich klar ist.“ Quelle: dpa
US-Notenbank Fed

„Wir haben in unserer Kommunikation stets einen Weg beschrieben, der ziemlich klar ist.“

(Foto: dpa)

Washington Inmitten der Debatte über eine langsamere Gangart der US-Notenbank Fed hat ein führender Währungshüter ein Festhalten am Zinserhöhungskurs signalisiert. Die Zentralbank richte ihre Geldpolitik an Konjunkturdaten aus und verfolge dabei eine Strategie, sagte Fed-Vize Randal Quarles am Montag. Dabei gehe es aber nicht darum, auf „jedes Zittern“ der Kompassnadel zu reagieren.

„Wir haben in unserer Kommunikation stets einen Weg beschrieben, der ziemlich klar ist.“ Die Fed signalisiert seit längerem im Begleittext zu den geldpolitischen Beschlüssen, dass weitere Zinserhöhungen in Stufen wohl angemessen sind. Einige Währungshüter äußerten intern jedoch die Sorge, dass weitere Anhebungen die Konjunktur „übermäßig bremsen“ könnten.

Mehrere Fed-Mitglieder sprachen sich laut den Protokollen der jüngsten Sitzung des Führungsgremiums FOMC dafür aus, die bewährte Kernpassage aus dem Begleittext zum Zinsbeschluss bald auf den Prüfstand zu stellen. Sollte es zu einer Streichung kommen, dürfte die Fed danach eine Pause in ihrer bislang straff getakteten Zinserhöhungsphase einlegen. Sie hat den Schlüsselsatz dieses Jahr bereits drei Mal angehoben und wird ihn im Dezember voraussichtlich weiter nach oben schrauben.

Für nächstes Jahr hat sie drei weitere Anhebungen signalisiert, doch an den Märkten wird nur noch mit ein bis zwei Schritten gerechnet. Aufschluss über den weiteren Kurs könnten die Zinsprojektionen der Fed-Führungsmitglieder geben, die im Dezember aktualisiert werden. Der Währungshüter Richard Clarida hat angekündigt, dass diese Prognosen auch bei einer geplanten Reform erhalten bleiben – wenn auch in einer möglicherweise abgewandelten Form.

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