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USA US-Inflationsrate auf tiefstem Stand seit anderthalb Jahren

Die niedrigen Energiepreise lassen die Teuerungsrate zum Jahresbeginn fallen. Das gibt der US-Notenbank Zeit, den Leitzins stabil zu halten.
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Die Verbraucherpreise lagen im Januar um 1,6 Prozent über dem Vorjahresmonatsniveau. Quelle: dpa
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Die Verbraucherpreise lagen im Januar um 1,6 Prozent über dem Vorjahresmonatsniveau.

(Foto: dpa)

Washington Die US-Inflationsrate ist im Januar auf den niedrigsten Stand seit mehr als anderthalb Jahren gefallen. Die Verbraucherpreise lagen um 1,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Arbeitsministerium am Mittwoch mitteilte. Experten hatten mit 1,5 Prozent gerechnet, nachdem die Teuerungsrate im Dezember noch bei 1,9 Prozent lag. Die Abschwächung ist insbesondere auf geringere Energiepreise zurückzuführen.

Der nachlassende Preisdruck gibt der amerikanischen Notenbank Fed Zeit, ihren Leitzins vorerst stabil zu halten und nicht weiter anzuheben. Sie soll Vollbeschäftigung und stabile Preise fördern. Das erste Ziel hat sie praktisch erreicht. Auch bei der Inflation geht Fed-Chef Jerome Powell davon aus, dass die von der Zentralbank angestrebte Rate von zwei Prozent dieses Jahr in etwa erreicht wird.

Die Währungshüter achten hier besonders auf Preisveränderungen bei persönlichen Verbraucherausgaben, bei denen Energie- und Nahrungsmittelkosten ausgeklammert werden. Hier lag die Steigerungsrate zuletzt bei 1,9 Prozent. Die nächsten Daten werden für den 1. März erwartet.

Die Präsidentin des Notenbank-Ablegers von Kansas City, Esther George, hält den Inflationsdruck derzeit für nicht sehr hoch. Daher könne die Fed zunächst abwarten, um zu sehen, wie sich die jüngsten Zinsschritte auf die Konjunktur auswirkten. Die Währungshüter hatten den Leitzins im Dezember auf die neue Spanne von 2,25 bis 2,5 Prozent erhöht. Auf der Sitzung im Januar hatte Fed-Chef Jerome Powell eine Pause signalisiert.

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  • rtr
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