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Verbraucherpreise Britische Inflation bleibt stabil – Hauspreise in London fallen kräftig

Die Teuerungsrate in Großbritannien lag im Juni bei zwei Prozent. Die Bank of England sieht diesen Wert als ideal für die Wirtschaft an.
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Die Bank of England hatte eine Inflationsrate von 2,1 Prozent erwartet. Quelle: Reuters
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Die Bank of England hatte eine Inflationsrate von 2,1 Prozent erwartet.

(Foto: Reuters)

London Wenige Monate vor dem geplanten Brexit pendelt sich die Inflation in Großbritannien auf dem von der Notenbank gewünschten Niveau ein. Die Teuerungsrate war im Juni mit 2,0 Prozent exakt so hoch wie im Vormonat, wie das Statistikamt ONS am Mittwoch mitteilte. Die Notenbank betrachtet diesen Wert als ideal für die Wirtschaft. Zugleich zeigen von ONS veröffentlichte Daten, dass im Mai die Hauspreise in London so stark zurückgingen wie seit fast zehn Jahren nicht mehr.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat verbilligten sie sich um 4,4 Prozent. Die Hauspreise in der britischen Hauptstadt liegen damit 6,4 Prozent unter ihrem Höchstwert vom Juli 2017. Die Stadt gilt dennoch als praktisch unerschwinglich für viele Briten, die sich eigene vier Wände wünschen. Seit der Finanzkrise haben sich die Immobilienpreise in der Finanzmetropole fast verdoppelt.

Der einstige Londoner Bürgermeister und Kandidat für den Posten des Premierministers, Boris Johnson, hat mit einem Brexit ohne Vertrag gedroht, sollte die EU einen von ihm angebotenen Freihandelsvertrag zurückweisen. Die EU hat Großbritannien eine Frist bis zum 31. Oktober für einen geregelten Ausstieg aus der Union gesetzt.

Johnson gilt als Favorit für den Vorsitz der regierenden Konservativen Partei und damit auch für das Amt des Premierministers. Die Wirtschaft in Großbritannien hat ebenso wie die Notenbank mehrfach vor gravierenden Folgen für den Fall eines ungeregelten EU-Ausstiegs des Vereinigten Königreichs gewarnt. Im schlimmsten Fall könnte die Teuerungsrate demnach auf über sechs Prozent springen und die Konjunktur einbrechen.

Mehr: Anleger fürchten, dass Boris Johnson neuer Premierminister wird. Das Pfund Sterling rauscht von Tief zu Tief. Zusätzlich dürfte die Brexit-Unsicherheit noch einige Monate belasten.

Finance Briefing
  • rtr
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