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Verbraucherpreise in der Euro-Zone Inflation bleibt unter dem EZB-Ziel

Trotz aller Geldspritzen der EZB ist die Inflation im Euro-Raum weiterhin deutlich schwächer, als von den Währungshütern gewünscht. Auch wenn sie in einigen Ländern schon über die Zwei-Prozent-Marke geklettert ist.
18.09.2017 - 11:25 Uhr 9 Kommentare
Im August 2017 lag die Teuerungsrate in der Euro-Zone bei 1,5 Prozent. Quelle: dpa
Euro-Münzen

Im August 2017 lag die Teuerungsrate in der Euro-Zone bei 1,5 Prozent.

(Foto: dpa)

Brüssel Die Verbraucherpreise stiegen im August um 1,5 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Statistikamt Eurostat am Montag auf Basis endgültiger Daten mitteilte. Im Juli lag das Plus bei 1,3 Prozent.. Für Preisauftrieb sorgte insbesondere Energie: Sie verteuerte sich mit 4,0 Prozent weit stärker als im Juli mit 2,2 Prozent.

Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt eine Teuerungsrate von knapp zwei Prozent an, die als ideal für die Konjunktur gilt. In Spanien und auch in Belgien wurde die Zwei-Prozent-Marke im August erreicht, in Deutschland liegt sie mit 1,8 Prozent noch leicht darunter. Bereits stark erhöhte Raten weisen die baltischen Staaten Litauen (4,6 Prozent), Estland (4,2 Prozent) und Lettland (3,2 Prozent) auf.

Die EZB prüft derzeit angesichts des anhaltenden Aufschwungs in der Euro-Zone die Zukunft ihres vor allem in Deutschland umstrittenen Anleihen-Kaufprogramms. Die Währungshüter versuchen damit, die Wirtschaft anzuschieben und für mehr Inflation zu sorgen. Angesichts der Konjunkturerholung gehen die meisten Experten davon aus, dass die Notenbank im Oktober ein Abschmelzen des Volumens der monatlichen Käufe ab kommendem Jahr beschließen dürfte.

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    • rtr
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    9 Kommentare zu "Verbraucherpreise in der Euro-Zone: Inflation bleibt unter dem EZB-Ziel"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Wer die Inflation ueber alle Ausgaben auf Werte <2.0 % "limitiert"

      MANIPULIERT....

      Beispiel: nur die Kosten / Ausgaben fuer Fluechtlinge sind aufgrund der
      Komplexizitaet der Ausgaben seit Okt. 2017 um mehr als 10 % gestiegen...
      wobei dort ja wirklich nun keine Luxux-Gueter & Artikel in den Kostenplan eingehen...!

      Wie gesagt, diese von Merkel massiv initiierte und massiv gepushte EUDSSR-Politik wird das Privat-Vermoegen, Staats-Vermoegen & die Steuereinahmen
      Deutschland enteignen & steitig verarmen!.
      Diese Konsequenz dieser Umverteilungspolitik ist alternativlos!
      nicht aber diese Politik!
      Die POLITIK kann & muss geaendert warden, oder wir koennen uns alle den Bettelstab nur noch schnitzen ......
      aber dieser Politikwechsel wird mit der FDP als Partner mit dem "Heissluft-Geblaese" LINDNER ebenso wenig stattfinden wie mit dem GROKO Partner S.P.D.!

    • Geld geht immer dahin, wo es sich am besten "vermehrt" (das Wort alleine ist schon Ausdruck einer Groteske). Es vermehrt sich natürlich nur die Anzeige auf dem Preisschild. Das erzeugt natürlich Begehrlichkeiten bei dem Geld, das noch nicht da ist, also geht es auch dahin, was Preise weiter steigen lässt. Geld muss immer in Kreisläufen gedacht werden. Es geht gar nicht mal unbedingt immer um die Nähe zur Geldschöpfung der Geschäftsbanken. Gegenwärtig fließt hierzulande auch (noch) viel "altes" Geld in Immobilien. Aber durch die Notebanken, die als Partner in Crime zur Staatsverschuldung den Geschäftsbanken, die den Staaten die Staatsanleihen abkaufen, zur Seite stehen, läuft das Geld mehr denn je über Staatshände in den Geldkreislauf. Und dieses Geld wird immer irgendwo nachfragewirksam weil Geld, wie eingangs geschrieben, früher oder später immer dahin will, wo es sich "vermehren" kann

    • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

    • Sorry, ich habe die Threads verwechselt. ;-)

      (Fortsetzung zu Inflation)
      "Generell gilt:
      Je höher der Anteil der Weltüberschussliquidität, der im Besitz des Finanzsektors und insbesondere der Investment Banken ist, um so höher die Bewegung der überschüssigen Geldmenge in Richtung einer Vermögenspreisinflation.
      Je geringer der Anteil der Weltüberschussliquidität, der im Besitz des Bürgertums ist, um so geringer die Bewegung der überschüssigen Geldmenge in Richtung einer allgemeinen Inflation von Gütern und Dienstleistungen."
      http://www.macroanalyst.de/afc-5-asset-inflation.htm

    • @ Baron v. Fink

      Ihre exquisite RCI Hospitality Holdings haben Sie vergessen. Die sagt mir persönlich am meisten zu... ;-)

    • Die Zahlen sind wieder mal da, um das Volk für blöd zu verkaufen. Die Preise steigen mit einer Rate von 5%-15% pro Jahr. Das ist ja auch angesichts des nach wie vor amok-artigen Gelddruckwahnsinns der Zentralbanken mehr als erklärbar. War da noch was? Achja, die 0,2% beziehen sich nur auf einen kleinen Ausschnitt ganz bestimmter Güter, diesen Ausschnitt haben sich Beamte ausgedacht. Die 5%-15% auf ALLE Güter inklusive Investitionsgüter, Anlagegüter wie z.B. Immobilien und langlebige Konsumgüter

    • Selbstverständlich werden die Bürger in ungeheurem Maße bezüglich der Inflation getäuscht. Das beginnt bereits dabei, dass man BEWUSST Ursache und Wirkung vertauscht. So ist Inflation EBEN NICHT Teuerung (= steigende Preise), sondern Inflation ist eine allgemeine Ausweitung der Geldmenge. Als einzige Schule der Nationalökonomie lehrt die Österreichische Schule (Austrian Economics) weiterhin diese Definition:
      "Inflation is a general increase in the money supply. It is the opposite of deflation."
      https://wiki.mises.org/wiki/Inflation
      Deflation im Gegenteil ist also eine Kontraktion der Geldmenge.
      Verschleiert wird also mit den "herkömmlichen" Definitionen, wer die eigentlichen Verursacher von Inflation sind: nämlich einmal die Zentralbanken (also gerade die "ehrenwerten" Institutionen, die den Bürgern Glauben machen, dass sie vielmehr die Inflation "bekämpfen"), und zweitens die Geschäftsbanken durch Kreditexpnasion via "Fractional Reserve Banking", d.h. Mehrfachbeleihung.
      Die Mehrfachbeleihung der Geschäftsbanken, der sogenannte "Kreditmultiplikator" ist nun in besonderem Maße wichtig, dass die Inflation und dadurch folgend die Teuerung der Güter- und Dienstleistungspreise nicht "anspringt" - denn eine Inflation der Vermögenspreise (=Asset-Inflation) haben wir sehr wohl (zu sehen an den gigantischen Blasen etwa an den Immobilien- und Aktienmärkten). Im Zuge der Weltfinanzkrise 2008 ist nämlich auch dieser "Kreditmultiplikator" der Geschäftsbanken zusammengebrochen - und es kam zu eigentlicher Deflation = Geldmengenkontraktion. Um dem gegenzusteuern, haben die Zentralbanken unfassbare Mengen an "Liquidität" ins System gepumpt (in der Folge ist die Geldmengenbasis geradezu explodiert). Wieso kommt es aber nun fast ausschließlich zu Vermögenspreis-Inflation? Wer erhält denn diese neu geschaffene "Liquidität" der Zentralbanken als Erstes?

    • Es sollen also die Sparer in Europa weiterhin so lange den Blödsinn Junkers mit ihren konfiszierten Sparzinsen alimentieren, bis auch der allerletzte Bürger zwei Prozent (oder ehrlicherweise wohl vier Prozent) jedes Jahr mehr für sein Essen bezahlen muss.

    • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

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