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Verbraucherpreise Inflation im Euro-Raum den dritten Monat in Folge negativ

Hinter dem Rückgang der Verbraucherpreise stehen insbesondere die Energiepreise. Für die EZB kommen negative Inflationsraten höchst ungelegen.
30.10.2020 - 11:27 Uhr 1 Kommentar
Unverarbeitete Lebensmittel verteuerten sich im Oktober binnen Jahresfrist um 4,3 Prozent. Quelle: dpa
Gefüllter Einkaufswagen

Unverarbeitete Lebensmittel verteuerten sich im Oktober binnen Jahresfrist um 4,3 Prozent.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Inflation in der Euro-Zone ist im Oktober bereits den dritten Monat in Folge ins Minus gerutscht. Die Verbraucherpreise fielen um 0,3 Prozent binnen Jahresfrist, wie die Europäische Statistikbehörde Eurostat am Freitag in einer ersten Schätzung mitteilte. Das ist die niedrigste Rate seit vier Jahren. Hinter dem Rückgang standen insbesondere die Energiepreise. Auch im September hatte die Inflation bei minus 0,3 Prozent gelegen nach minus 0,2 Prozent im August.

Für die Europäische Zentralbank kommen negative Inflationsraten höchst ungelegen. Die Währungshüter steuern eine Rate von knapp unter zwei Prozent als Idealwert für die Wirtschaft an. Dieses Ziel verfehlen sie aber bereits seit Jahren. Um in der Pandemie-Krise gegenzusteuern, hatte die EZB bereits umfangreiche geldpolitische Maßnahmen eingeleitet. Angesichts wieder stark steigender Infektionszahlen und erneuter herber Einschränkungen des öffentlichen Lebens in vielen Euro-Ländern hatte sie am Donnerstag die Tür für ein mögliches weiteres Corona-Hilfspaket im Dezember geöffnet.

Die Preise für Energie gingen im Oktober binnen Jahresfrist um 8,4 Prozent zurück. Industriegüter ohne Energie verbilligten sich um 0,1 Prozent. Dagegen verteuerten sich unverarbeitete Lebensmittel um 4,3 Prozent. Die Preise für Dienstleistungen nahmen um 0,4 Prozent zu.

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    1 Kommentar zu "Verbraucherpreise: Inflation im Euro-Raum den dritten Monat in Folge negativ"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Solange der Inhalt des zu berechneten Warenkorbs nicht der Realität und damit der
      Wahrheit kommend geändert wird, werden "negative Inflationen" wie von den Politikern gewünscht, immer angezeigt werden.
      Das Gegenteil ist der Fall,
      Waren des täglichen Bedarfs haben unverschämte Preissteigerungen und die Politik will es nicht sehen.
      Hier wird jetzt genauso die Unwahrheit gesagt wie damals, als der EURO eingeführt
      wurde.
      Auch dies wurde damals vehement verneint.
      Komisch, das "UNWORT" des Jahres hieß damals der "TEURO".
      Ein schönes Wochenende.

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