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Verbraucherpreise Inflation im Euro-Raum übertrifft EZB-Ziel – Bestätigung für Geldpolitik

Nach 2,0 Prozent Inflation im Juni fällt die Preissteigerung im Juli noch stärker aus. Das liegt erneut am Energiesektor.
31.07.2018 - 11:02 Uhr Kommentieren

„Die aktuelle Inflationsentwicklung ist den Ökonomen ein Rätsel“

Brüssel Die Inflationsrate in der Euro-Zone lag im Juli bei 2,1 Prozent. Das gab das europäische Statistikamt Eurostat am Dienstag bekannt. Damit wurden die Expertenerwartungen leicht übertroffen. Im Juni waren die Verbraucherpreise in der Euro-Zone um 2,0 Prozent gestiegen. Im April lag die Inflationsrate noch bei 1,2 Prozent.

Einer der Gründe für den Preisschub war Energie, die sich um 9,4 Prozent verteuerte. Die Kosten für Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak nahmen mit 2,5 Prozent ebenfalls überdurchschnittlich zu. Die Preise für Dienstleistungen erhöhten sich hingegen nur um 1,4 Prozent.

Für den Euro-Raum insgesamt strebt die Europäische Zentralbank (EZB) mittelfristig eine Teuerungsrate knapp unter 2,0 Prozent an. Dieser Wert gilt als Garant für stabile Preise, weil er weit genug entfernt ist von der Nullmarke.

Sinkende Preise sind aus Sicht der Notenbank unerwünscht, weil sie Unternehmen und Verbraucher dazu verleiten, Investitionen aufzuschieben und so das Wirtschaftswachstum zu bremsen. Um die Preisentwicklung im Euroraum anzuschieben, hat die EZB in den vergangenen Jahren den Leitzins auf das Rekordtief von null Prozent gesenkt und Staatsanleihen und andere Wertpapiere für inzwischen mehr als zwei Billionen Euro gekauft.

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    Auf ihrer Sitzung im Juni hat die Notenbank angesichts der zuletzt steigenden Inflation beschlossen, ihre milliardenschweren Anleihekäufe zum Jahresende zu beenden. Die Zinsen im Euro-Raum sollen aber bis mindestens „über den Sommer“ 2019 auf dem Rekordtief verharren.

    • dpa
    • rtr
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