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Verbraucherpreise Inflationsrate im Euro-Raum im Juli auf 1,1 Prozent gesunken

Im Juli sind die Verbraucherpreise in Europa weniger stark gestiegen. Die Rate liegt weit entfernt von den EZB-Zielen. Besonders Lebensmittel, Alkohol und Tabak wurden teurer.
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Euro-Raum: Inflationsrate im Juli auf 1,1 Prozent gesunken Quelle: dpa
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Die Verbraucherpreise im Euro-Raum sind im Juni um 1,1 Prozent gestiegen.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die jährliche Inflation im Euro-Raum im Juli 2019 wird auf 1,1 Prozent geschätzt, gegenüber 1,3 Prozent im Juni. Dies geht aus einer von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlichten Schnellschätzung hervor.

Im Hinblick auf die Hauptkomponenten der Inflation im Euro-Raum erwarten die Statistiker, dass Lebensmittel, Alkohol und Tabak im Juli die höchste jährliche Rate aufweisen (2,0 Prozent, gegenüber 1,6 Prozent im Juni), gefolgt von Dienstleistungen (1,2 Prozent gegenüber 1,6 Prozent im Juni), Energie (0,6 Prozent, gegenüber 1,7 Prozent im Juni) und Industriegütern ohne Energie (0,4 Prozent, gegenüber 0,3 Prozent im Juni).

In Deutschland stieg die jährliche Inflationsrate auf 1,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag bekanntgab. Damit lag sie 0,1 Prozentpunkte höher als noch im Juni.

Stärkster Preistreiber waren mit 1,8 Prozent Waren, wobei der Anstieg bei Nahrungsmitteln auffällig ist. Diese verteuerten sich gegenüber dem Vormonat um 0,9 Prozentpunkte auf 2,1 Prozent. Die Preise für Dienstleistungen stiegen dagegen mit 1,5 Prozent weniger stark an als im Juni (1,9 Prozent).

Die Europäische Zentralbank (EZB) hält den Leitzins derweil weiterhin konsequent auf null Prozent. Der Einlagezins für Banken liegt sogar bei minus 0,4 Prozent. Ziel der EZB ist es, die Inflation im Euro-Raum in Richtung ihres Ziels von knapp unter zwei Prozent zu bringen. Dafür hat sie neben der Senkung des Leitzins auch für über zwei Billionen Euro Wertpapiere gekauft.

Um den Sorgen vor einem wirtschaftlichen Abschwung in der Euro-Zone entgegen zu wirken, hat EZB-Präsident Mario Draghi eine Lockerung der Geldpolitik angedeutet.

Mehr: Am Devisenmarkt warten die Anleger auf den Zinsentscheid in den USA. Der Euro wird am Mittwoch nahezu zum gleichen Kurs gehandelt wie am Vortag.

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