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Verbraucherpreise Inflationsrate im Euro-Raum sinkt auf 1,2 Prozent

Die jährliche Inflation im Euro-Raum ist im Mai gesunken. Die Zielmarke der Europäischen Zentralbank von zwei Prozent bleibt in weiter Ferne.
Update: 04.06.2019 - 11:17 Uhr Kommentieren
Die Verbraucherpreise im Euroraum stiegen im Mai um 1,2 Prozent an. Quelle: dpa
Supermarkt

Die Verbraucherpreise im Euroraum stiegen im Mai um 1,2 Prozent an.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Die jährliche Inflation im Euro-Raum ist im Mai deutlich gesunken und bleibt weiter unter der Zielmarke der EZB von knapp zwei Prozent. Im Mai lag die Teuerungsrate bei 1,2 Prozent, im Vormonat waren es noch 1,7 Prozent gewesen, wie die Europäische Statistikbehörde Eurostat am Dienstag in einer Schnellschätzung mitteilte.

Volkswirte hatten 1,3 Prozent erwartet. Damit dürfte für EZB-Chef Mario Draghi der Handlungsdruck steigen, zumal die Konjunkturaussichten für den Währungsraum wegen des sich verschärfenden US-Handelsstreits und der Brexit-Hängepartie ebenfalls unsicherer geworden sind.

Am deutlichsten stiegen die Energiepreise: Im Mai legten sie im jahresvergleich um 3,8 Prozent zu, im April waren es allerdings noch 5,3 Prozent gewesen. Dienstleistungen verteuerten sich um 1,1 Prozent gegenüber 1,9 Prozent im April, Lebensmittel, Alkohol und Tabak um 1,6 Prozent gegenüber 1,5 Prozent im April.

Für den gesamten Euro-Raum strebt die EZB eine Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent an, die ihr als ideal für die Konjunkturentwicklung gilt. Dieses Ziel wird aber schon seit längerem verfehlt. Die Euro-Wächter haben die Zinswende bis mindestens ins nächste Jahr verschoben und ihre Handlungsbereitschaft betont. Zu ihrer geldpolitischen Sitzung am Donnerstag werden ihr neue Inflations- und Konjunkturprognosen der hauseigenen Volkswirte vorliegen. Diese dürften für den weiteren geldpolitischen Kurs der Notenbank eine wichtige Rolle spielen.

Um den aus ihrer Sicht unerwünscht niedrigen Preisauftrieb zu verstärken, hatten die Währungshüter seit März 2015 Wertpapiere erworben. Die auf mehr als 2,6 Billionen Euro angeschwollenen Käufe wurden aber im Dezember eingestellt. Inzwischen werden nur noch auslaufende Papiere ersetzt.

Mehr: Die Euro-Krise ist vorbei – doch die EZB verweigert die Zinserhöhung. Lesen Sie hier, was Ökonomen an der Geldpolitik der EZB kritisieren.

  • HB
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