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Verbraucherpreise Inflationsrate in Deutschland fällt auf 1,3 Prozent

Im März sind die Verbraucherpreise in Deutschland nur um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Größter Preistreiber waren die Energiepreise.
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Konjunktur: Verbraucherpreise: Inflationsrate fällt auf 1,3 Prozent Quelle: dpa
EZB

Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt einen Wert von knapp zwei Prozent an, den sie als Ideal für die Konjunktur ansieht.

(Foto: dpa)

BerlinDie Inflationsrate in Deutschland ist auf den niedrigsten Stand seit knapp einem Jahr gedrückt. Das lag nach Angaben des Statistischen Bundesamts insbesondere an den gesunkenen Preisen für Obst und Pauschalreisen.

Die Kosten für die Lebenshaltung stiegen im März um durchschnittlich 1,3 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Amt am Donnerstag mitteilte. Im Februar lag die Teuerungsrate noch bei 1,5 Prozent. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt für die Euro-Zone mittelfristig einen Wert von knapp zwei Prozent an, den sie als Ideal für die Konjunktur ansieht.

Gedämpft wurde die Inflation von den Preisen für Nahrungsmittel, die nur noch 0,7 Prozent mehr kosteten als ein Jahr zuvor. Gemüse verteuerte sich mit 8,0 Prozent allerdings deutlich, Kartoffeln sogar um 35,6 Prozent. „Dieser Preisanstieg wurde jedoch durch den starken Preisrückgang bei Obst fast ausgeglichen“, erklärten die Statistiker. Obst insgesamt verbilligte sich um 7,1 Prozent, darunter Äpfel um mehr als ein Fünftel. Molkereiprodukte und Eier kosteten 1,8 Prozent weniger.

Deutlich günstiger waren auch Pauschalreisen mit einem Abschlag von 6,4 Prozent. Für Energie wurde dagegen 4,2 Prozent mehr verlangt. Kraftstoffe wie Benzin verteuerten sich um 3,7 Prozent, Strom um 2,9 Prozent und Erdgas um 2,7 Prozent.

Die nachlassende Teuerung kommt für die schwächelnde Wirtschaft wie gerufen, da sie die Kaufkraft stärkt. Viele Beschäftigte dürften angesichts spürbarer Lohnerhöhungen auch nach Abzug der Inflation real mehr in der Tasche haben. Dadurch dürfte der private Konsum spürbar wachsen.

Die Exporte stehen dagegen wegen der sich abkühlenden Weltkonjunktur, des Handelskonflikts mit den USA und Risiken wie dem Brexit unter Druck. Die führenden Institute sagen deshalb für dieses Jahr einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von nur noch 0,8 Prozent voraus, nachdem es 2018 noch zu 1,4 Prozent gereicht hatte.

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