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Verbraucherpreise US-Inflation zieht etwas stärker an als erwartet

Der Anstieg der Verbraucherpreise übertrifft die Erwartungen von Experten. Die US-Notenbank Fed richtet ihr Augenmerk nun auf die Inflation.
11.09.2020 - 15:03 Uhr Kommentieren
Die Verbraucherpreise stiegen im September um 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Dollar-Noten

Die Verbraucherpreise stiegen im September um 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Washington Die Inflation in den USA legt weiter moderat zu. Die Verbraucherpreise stiegen im August um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten lediglich mit einem Anstieg auf 1,2 Prozent gerechnet. Im Juli lag die Teuerungsrate noch bei 1,0 Prozent.

Die US-Notenbank Federal Reserve richtet ihr Augenmerk insbesondere auch auf Preisveränderungen bei persönlichen Verbraucherausgaben, wobei Energie- und Nahrungsmittelkosten ausgeklammert werden. Hierbei legte die Rate um einen Tick auf 1,7 Prozent zu, blieb damit aber unter der Marke von 2,0 Prozent.

Die Fed hat jüngst einen Strategieschwenk vollzogen, der ihr größeren Spielraum beim Ansteuern ihres Inflationsziels erlaubt. Demnach kann sie die Teuerungsrate für einen längeren Zeitraum über der Zwei-Prozent-Marke halten, wenn diese zuvor geraume Zeit darunter geblieben ist.

Ökonom Patrick Boldt von der Helaba konstatierte, dass die Inflationsrate im August an Dynamik gewonnen habe: "Bis auf weiteres wird sich die Fed durch die Zahlen aber nicht unter Handlungsdruck gesetzt sehen, denn insgesamt ist das Inflationsniveau als moderat zu bezeichnen."

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    Zudem wirke die hohe Arbeitslosigkeit tendenziell noch dämpfend auf die Teuerung: "Mittelfristig könnte der inflationäre Druck aufgrund der expansiven Geld- und Fiskalpolitik jedoch zunehmen."

    Mehr: Welche Vorlage die US-Notenbank Fed der EZB liefert.

    • rtr
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