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Verbraucherpreise Wieder etwas mehr Inflation im Euro-Raum im November

Die Inflationsrate in der Euro-Zone legt wieder etwas zu. Von der angestrebten Zielmarke der Europäischen Zentralbank ist sie allerdings noch weit entfernt.
18.12.2019 - 11:21 Uhr Kommentieren
Lebensmittel schwanken im Preis oft stärker als andere Güter. Quelle: dpa
Rabattsymbol im Supermarkt

Lebensmittel schwanken im Preis oft stärker als andere Güter.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Inflation in der Euro-Zone hat im November wieder etwas stärker zugenommen. Die Verbraucherpreise legten binnen Jahresfrist um ein Prozent zu, wie das europäische Statistikamt Eurostat diesen Mittwoch mitteilte. Es bestätigte damit eine erste Schätzung.

Im Oktober hatte die Teuerung lediglich bei 0,7 Prozent gelegen. Die Inflationsrate liegt damit aber immer noch weit entfernt von der Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Währungshüter streben knapp zwei Prozent an, was aus ihrer Sicht der optimale Wert für die Wirtschaft im Währungsraum ist. Allerdings verfehlen sie diese Marke bereits seit Frühjahr 2013.

Die Euro-Wächter hatten wegen der Konjunkturschwäche und der aus ihrer Sicht zu geringen Inflation im Herbst ein großes Stützungspaket für die Wirtschaft beschlossen. Dazu gehörte eine Verschärfung der Strafzinsen kombiniert mit Erleichterungen für Banken sowie der Neustart ihrer billionenschweren Anleihenkäufe.

Ab November erwerben die EZB und die nationalen Euro-Notenbanken wieder Staatsanleihen und andere Wertpapiere im Volumen von monatlich 20 Milliarden Euro. Die neue EZB-Präsidentin Christine Lagarde, die seit November im Amt ist, will die konjunkturstützende Geldpolitik fortsetzen.

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    Wichtigster Treiber für den Inflationsanstieg im November waren die Preise für Lebensmittel, Alkohol und Tabak, die um 1,9 Prozent zulegten. Dienstleistungen verteuerten sich ebenfalls um 1,9 Prozent. Die von der EZB viel beachtete Kernrate der Inflation, in der die schwankungsreichen Preise für Energie und unverarbeitete Lebensmittel ausgeklammert sind, nahm auf 1,4 Prozent zu nach 1,2 Prozent im Oktober. Ein bremsender Faktor war dagegen Energie: Deren Preis sank binnen Jahresfrist um 3,2 Prozent.

    Mehr: Angesichts der Inflationserwartungen will die EZB vorerst an ihrer Geldpolitik festhalten. Es bestehe aber die Möglichkeit, dass das Inflationsziel flexibler wird.

    • rtr
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