Wechselkursziele G7-Staaten wollen keinen Abwertungswettkampf

Wenn Währungen abwerten, werden heimische Produkte relativ billiger – der Exportsektor legt tendenziell zu. Bei den G7-Staaten herrscht trotzdem Konsens, dass sie diesen Mechanismus nicht bewusst beeinflussen
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Der japanische Finanzminister teilt mit, die führenden Industriestaaten wollten die Wechselkurse nicht zugunsten ihrer Wettbewerbsfähigkeit im Handel beeinflussen. Quelle: Reuters
Taro Aso

Der japanische Finanzminister teilt mit, die führenden Industriestaaten wollten die Wechselkurse nicht zugunsten ihrer Wettbewerbsfähigkeit im Handel beeinflussen.

(Foto: Reuters)

TokioDie führenden Wirtschaftsmächte wollen ihre Währungen nach den Worten des japanischen Finanzministers Taro Aso nicht in einen Abwertungswettkampf stürzen. Die großen Industrie- und Schwellenländer stimmten darin überein, nicht die Wechselkurse zugunsten ihrer Wettbewerbsfähigkeit im Handel zu beeinflussen, sagte Aso am Freitag in Tokio. Notenbankchef Haruhiko Kuroda erklärte, dass Wechselkurse die wirtschaftlichen Fundamentaldaten widerspiegeln sollten. Darin sei sich die Gruppe der führenden Industriestaaten (G7) einig.

US-Finanzminister Steven Mnuchin hatte in dieser Woche erklärt, ein schwächerer Dollar sei gut für die USA, weil er Vorteile im internationalen Handel bringe. US-Präsident Donald Trump sagte hingegen: „Der Dollar wird stärker und stärker und am Ende möchte ich einen starken Dollar sehen“. Gegensätzliche Äußerungen von Mnuchin seien aus dem Zusammenhang gerissen worden.

Der Dollar ist in dieser Woche auf den tiefsten Stand zum Euro seit mehr als drei Jahren gefallen. Das macht US-Produkte im Ausland billiger und damit konkurrenzfähiger.

  • rtr
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