Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Wegen Corona Urteil zu EZB-Anleihenkäufen wird verschoben

Das Verfahren rund um milliardenschwere Anleihenkäufe der Notenbank soll nun erst später zum Abschluss kommen. Das Urteil wird in den Mai verlegt.
16.03.2020 - 16:57 Uhr Kommentieren
Das Urteil gegen die Notenbank wird in Karlsruhe nun doch erst später gefällt. Quelle: dpa
Bundesverfassungsgericht

Das Urteil gegen die Notenbank wird in Karlsruhe nun doch erst später gefällt.

(Foto: dpa)

Karlsruhe Das Bundesverfassungsgericht verschiebt wegen der Coronavirus-Krise die Verkündung seines Urteils zu den Staatsanleihenkäufen der Europäischen Zentralbank (EZB). Der ursprünglich vorgesehene Termin am 24. März sei „zum Schutz vor der Ausbreitung des Corona-Virus abgesagt“, teilte das Gericht in Karlsruhe am Montag mit. 

Das Urteil soll jetzt am 5. Mai verkündet werden. Am Freitag hatte das Gericht noch an dem Termin festgehalten, wollte aber an die angemeldeten Medienvertreter und Besucher appellieren, die Notwendigkeit der persönlichen Teilnahme zu prüfen.

In dem Verfahren geht es um die milliardenschweren Anleihenkäufe der Notenbank zur Ankurbelung von Konjunktur und Inflation. Im Raum steht der Vorwurf, dass die EZB damit verbotenerweise Staatsfinanzierung und Wirtschaftspolitik betreibt. 

Bis Februar 2020 haben die Währungshüter gut 2,6 Billionen Euro in die Käufe gesteckt – den allergrößten Teil davon, rund 2,1 Billionen Euro, in Wertpapiere des öffentlichen Sektors über das Teilprogramm PSPP (Public Sector Purchase Programme), zu dem die Verfassungsrichter nun urteilen.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Die EZB hatte am Donnerstag bekanntgegeben, dass wegen der konjunkturellen Sorgen infolge des Coronavirus bis zum Jahresende 120 Milliarden Euro zusätzlich in Anleihenkäufe gesteckt werden sollen. Dieses Geld soll vor allem in Unternehmensanleihen fließen.

    Mehr: Warum die Notenbanken den Börsen jetzt nicht helfen können.

    • dpa
    Startseite
    Mehr zu: Wegen Corona - Urteil zu EZB-Anleihenkäufen wird verschoben
    0 Kommentare zu "Wegen Corona: Urteil zu EZB-Anleihenkäufen wird verschoben"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%