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Weltweiter Handel IWF-Chefin Lagarde mahnt zur Deeskalation von Handelskonflikten

Die Chefin des Währungsfonds fordert Besonnenheit, insbesondere von China und den USA. Lagarde sieht in Handelskonflikten eine nachhaltige Gefahr.
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Die IWF-Chefin und der Notenbankpräsident traten gemeinsam bei einer Konferenz auf. Quelle: Bloomberg
Lagarde und Draghi

Die IWF-Chefin und der Notenbankpräsident traten gemeinsam bei einer Konferenz auf.

(Foto: Bloomberg)

FrankfurtDie Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, hat vor einer weiteren Zuspitzung internationaler Handelskonflikte gewarnt. „Wir sollten alle dazu beitragen, die gegenwärtigen Handelsstreitigkeiten zu entschärfen und den konstruktiven Dialog fortzusetzen“, sagte sie bei einer Konferenz der Europäischen Zentralbank (EZB).

Die aktuelle Situation sei ohne Zweifel eine Herausforderung für alle Volkswirtschaften. „Wir alle müssen uns darauf konzentrieren, die sich verändernde Handels- und Finanzlandschaft, mit der wir konfrontiert sind, zu meistern“, so Lagarde.

„Der Welthandel ist in den letzten Jahren mit Gegenwind konfrontiert worden, da die handelsbeschränkenden Maßnahmen die Liberalisierungsmaßnahmen übertroffen haben“, sagte auch EZB-Präsident Mario Draghi bei der Konferenz in Frankfurt.

Schon beim Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) im japanischen Fukuoka vergangene Woche hatte IWF-Chefin Lagarde vor den Auswirkungen der Handelsstreitigkeiten gewarnt. Die Sonderzölle, mit denen sich die USA und China überzogen hätten, könnten das Niveau der globalen Wirtschaft 2020 um 0,5 Prozent reduzieren, sagte sie. Das entspreche rund 455 Milliarden Dollar.

Mehr: Noch nie lag die Rendite bei der Auktion einer zehnjährigen deutschen Staatsanleihe niedriger. Auch Italien nutzt das Niedrigzinsumfeld.

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