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Weltwirtschaft Japans Notenbank hält an ultralockerer Geldpolitik fest – Inflationsziel rückt in weite Ferne

In Japan gibt es Kredite für Wirtschaft und Verbraucher weiter praktisch zum Nulltarif. Zugleich senkt die Zentralbank ihre Inflationsprognose.
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Größte Wirtschaftsrisiken sind für die Bank of Japan der Handelsstreit zwischen den USA und China und eine geplante Anhebung der Verbrauchssteuer. Quelle: dpa
Japanische Zentralbank

Größte Wirtschaftsrisiken sind für die Bank of Japan der Handelsstreit zwischen den USA und China und eine geplante Anhebung der Verbrauchssteuer.

(Foto: dpa)

TokioDie japanische Zentralbank hält angesichts der weiter niedrigen Inflation an ihrer extrem lockeren Geldpolitik fest. Das gab die Bank of Japan (BoJ) am Mittwoch im Anschluss an zweitägige Beratungen bekannt. Zugleich senkte sie die Inflationsprognose für die Fiskaljahre bis März 2021. Damit bleibt das Inflationsziel der Notenbanker von zwei Prozent in weiter Ferne.

Geschäftsbanken können sich weiter so gut wie kostenlos Geld bei der Notenbank besorgen, Kredite für Investitionen der Wirtschaft und für Verbraucher sollen billig bleiben. Die BoJ nannte als Risiken für Japans Wirtschaft unter anderem die Wirtschaftspolitik der USA, die im Handelsstreit mit China liegen, sowie eine geplante Anhebung der Verbrauchssteuer.

Für das bis zum 31. März laufende Geschäftsjahr senkten die Währungshüter der nach den USA und China drittgrößten Volkswirtschaft ihre Wachstumsprognose von 1,4 auf 0,9 Prozent. Für die beiden kommenden Fiskaljahre ist die Zentralbank indes etwas optimistischer und rechnet nun mit einem Wachstum im kommenden Jahr von 0,9 Prozent sowie 1,0 Prozent Wachstum im darauf folgenden Jahr.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet die BoJ mit einer Preissteigerung von nur noch 0,8 Prozent statt bisher geschätzter 0,9 Prozent. Hintergrund ist der Rückgang der Ölpreise. Im kommenden Geschäftsjahr dürfte die Inflation lediglich bei 0,9 Prozent statt erhoffter 1,4 Prozent liegen. Im dann folgenden Jahr wird eine Preissteigerung von 1,4 (bisher geschätzt: 1,5) Prozent erwartet.

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  • dpa
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