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Wertpapiere Blockchain-Experte: „Ich erwarte eine neue Gründerzeit“

Der Blockchain-Experte der Union, Thomas Heilmann, über Krypto-Anleihen, demokratischere Unternehmen, Facebooks Libra-Coin und die künftige Rolle Deutschlands.
17.09.2019 - 16:38 Uhr Kommentieren
Deutschland darf bei Blockchain nicht den Anschluss verlieren, meint der Experte. Quelle: dpa
Thomas Heilmann

Deutschland darf bei Blockchain nicht den Anschluss verlieren, meint der Experte.

(Foto: dpa)

Thomas Heilmann ist CDU-Bundestagsabgeordneter. Er hat die Initiative zur Einführung digitaler Wertpapiere gestartet.

Noch 2019 sollen Blockchain-Wertpapiere kommen. Warum die Eile?
Deutschland darf nicht bei einer weiteren Zukunftstechnik den Anschluss verlieren. Wenn wir jetzt handeln, haben wir die Chance, uns an die Spitze der Entwicklung zu setzen.

Auch eine „Blockchain-Gesellschaft“ ist angedacht, die statt auf Aktien auf Token basiert. Was wäre deren Vorteil?
Die blockchainbasierte Gesellschaft wäre eine Rechtsform, die viele Bedürfnisse gerade von Neugründungen befriedigt. Sie vereinfacht die Beteiligung von Mitarbeitern und die Übertragung von Anteilen dramatisch. Und sie ermöglicht eine demokratischere Unternehmensführung. Aktionäre könnten auf virtuellen Hauptversammlungen abstimmen. Wenn wir das umsetzen, erwarte ich eine neue Gründerzeit.

Ist das der Kern der neuen Strategie?
Nein. Der Kern ist die Standardisierung einer vielversprechenden Technologie. Wir wollen keine neuen Monopole, sondern dass alle Akteure faire Zugangschancen erhalten. Das ist gelebte Soziale Marktwirtschaft. Mit gesetzlichen Regeln und der Förderung technischer Standards ermöglichen wir kleinen Unternehmen, die Blockchain weiterzuentwickeln und einzusetzen. Daher lehnen wir auch Facebooks virtuelle Währung Libra ab. Währungen dürfen nicht monopolisiert werden.

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    In Teilen wirkt die Strategie wie eine zusammenkopierte Ideensammlung.
    Es gibt zwei Teile: Welche Regularien etablieren wir? Und wie führen wir den Dialog fort und fördern kleine Projekte? Beim zweiten Teil ist die Strategie kleinteilig geraten, zugegeben. Aber sie wird ja auch in Zukunft noch weiter angepasst. Die Bewährungsprobe ist, ob uns die Umsetzung gelingt.

    Die SPD könnte die Regierung bald verlassen. Ist die Strategie dann tot?
    Wenn der „SPEXIT“ kommt, der Austritt der SPD aus der Koalition, ist das nicht das Ende des Prozesses. Eine neue Bundesregierung dürfte die Strategie fortführen. Die Blockchain ist kein parteipolitisches Lagerthema.

    Mehr: Die Große Koalition will Deutschland zum Krypto-Vorreiter machen. Dafür muss sie das deutsche Recht aufknüpfen – und legt einen straffen Zeitplan vor.

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