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Wirtschaftskrise Der IWF verkündet Fortschritte bei den Argentinien-Verhandlungen

Argentinien kann auf vorzeitige Finanzhilfen durch den Internationalen Währungsfonds hoffen. Die Landeswährung steckt in einer schweren Krise.
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Die Direktorin des Internationalen Währungsfonds traf sich in Washington mit dem argentinischen Wirtschaftsminister Nicolas Dujovne und dem Vize-Zentralbankchef Gustavo Canonero. Quelle: dpa
Cristine Lagarde

Die Direktorin des Internationalen Währungsfonds traf sich in Washington mit dem argentinischen Wirtschaftsminister Nicolas Dujovne und dem Vize-Zentralbankchef Gustavo Canonero.

(Foto: dpa)

Washington Bei den Verhandlungen zwischen dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und die gegen eine Wirtschaftskrise kämpfende argentinische Regierung sind nach Angaben von IWF-Chefin Christine Lagarde Fortschritte erzielt worden. Die Diskussionen würden jetzt auf einer technischen Ebene fortgeführt, sagte Lagarde am Dienstag nach einem Treffen mit Wirtschaftsminister Nicolas Dujovne und Vize-Zentralbankchef Gustavo Canonero in Washington.

Dujovne erklärte, er hoffe für die zweite Septemberhälfte auf eine Zusage des IWF. Gegenstand des Gesprächs waren vorzeitige Finanzhilfen für Argentinien. Diese würden es der Regierung erlauben, für einige Zeit auf ein Anzapfen des Finanzmarktes verzichten zu können.

Argentinien steht unter Druck, da die Landeswährung seit Jahresbeginn etwa die Hälfte ihres Wertes verloren hat. Steigende Zinsen in den USA, Ansteckungsgefahren durch die Krise in der Türkei und eine schlechte Ernteausbeute beim Exportschlager Soja schürten bei Investoren Zweifel, ob das Land seine Schulden zurückzahlen kann.

Finance Briefing
  • rtr
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