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Wirtschaftspolitik China will Importe stärken

Die Kommunisten in Peking wollen in der Geldpolitik weiter Zurückhaltung üben. Das soll Chinas Bewegungsfreiheit angesichts der globalen Turbulenzen sichern. Eine Herausforderung bleibt der Handel mit dem Ausland.
16.12.2012 - 16:37 Uhr Kommentieren
Die neuen Politbüro-Mitglieder von Chinas Kommunisten (v. l. n. r.): Liu Yunshan, Zheng Dejiang, Xi Jinping, Li Keqiang, Zhang Gaolin, Yu Zhengsheng and Wang Qishan. Quelle: dpa

Die neuen Politbüro-Mitglieder von Chinas Kommunisten (v. l. n. r.): Liu Yunshan, Zheng Dejiang, Xi Jinping, Li Keqiang, Zhang Gaolin, Yu Zhengsheng and Wang Qishan.

(Foto: dpa)

Peking China will im kommenden Jahr an einer maßvollen Geld- und pro-aktiven Haushaltspolitik festhalten. Dadurch bleibe Bewegungsspielraum angesichts der weltweiten Unsicherheiten erhalten, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag nach der jährlichen Sitzung der Zentralen Wirtschaftskonferenz in Peking.

Das Land werde zudem 2013 die Wirtschaftsreformen "mit größerem politischen Mut und Weisheit" vorantreiben, hieß es. Die weitere Öffnung soll gefördert, die Exporte stabilisiert und die Importe gestärkt werden.

Die Konferenz fand unter dem Vorsitz des neuen Chefs der Kommunistischen Partei Xi Jinping statt. Experten verlangen von Xi mutige Reformen bis hin zu einem Umbau der Wirtschaft, bei dem der Konsum gegenüber den Exporten und Investitionen gestärkt werden könnte. Zudem sollten die Staatsbetriebe eine geringere Rolle spielen.

Im kommenden Jahr rechnet die chinesische Regierung offenbar nicht mit einem schnelleren Wirtschaftswachstum. Das Wachstumsziel werde voraussichtlich bei 7,5 Prozent belassen, wie die Nachrichtenagentur Reuters vor rund einer Woche von mehreren mit den internen Planungen vertrauten Personen erfuhr. "Die 7,5 Prozent sind erreichbar, allerdings nicht ohne Schwierigkeiten", sagte eine der Personen. Acht Jahre in Folge hatte die Zielmarke bei acht Prozent gelegen, ehe sie für 2012 angesichts der Schuldenkrise in Europa und der schwächeren Weltwirtschaft auf 7,5 Prozent gesenkt wurde.

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    In diesem Jahr droht der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt das langsamste Wachstum seit 1999. Sie hat sich zuletzt sieben Quartale in Folge abgeschwächt. Das für Europa äußerst üppig anmutende Wachstumsziel gilt als Minimum, um dem jährlichen Ansturm auf den Arbeitsmarkt des Milliardenvolkes Herr zu werden.

     
    • rtr
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