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Premium Zahlungsverkehr Studie: Kundeneinlagen bei Banken dürften durch Einführung eines digitalen Euros sinken

Kritiker von Digitalwährungen verweisen darauf, dass diese die Geschäftsmodelle von Banken untergraben könnten. Noch hat die EZB nicht beschlossen, ob es einen digitalen Euro geben soll.
16.06.2021 - 13:18 Uhr
Rund um den Globus prüfen derzeit Währungshüter die Einführung digitaler Zentralbankwährungen, um den Zahlungsverkehr zu modernisieren. Quelle: Bildagentur-online/Ohde
Ein-Euro-Münze und Binärcode

Rund um den Globus prüfen derzeit Währungshüter die Einführung digitaler Zentralbankwährungen, um den Zahlungsverkehr zu modernisieren.

(Foto: Bildagentur-online/Ohde)

London Die Einführung eines digitalen Euro dürfte nach Einschätzung der US-Investmentbank Morgan Stanley zu Lasten der Geldhäuser in der Euro-Zone gehen. Bankkunden könnten 873 Milliarden Euro und damit rund acht Prozent der Kontoeinlagen abziehen, berechneten die Analysten der US-Bank in einer Studie.

In kleineren Euro-Ländern könnten die Auswirkungen deutlich größer sein. Basis der Berechnungen ist ein Szenario, bei dem in der Euro-Zone alle Bürger ab einem Alter von 15 Jahren 3000 Euro in eine Art digitaler Geldbörse einzahlen, die von der EZB kontrolliert wird.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat bislang noch nicht beschlossen, ob es einen digitalen Euro geben soll. Demnächst will sie entscheiden, ob ein formelles Projekt gestartet wird. Rund um den Globus prüfen derzeit Währungshüter die Einführung digitaler Zentralbankwährungen (CBDC), um den Zahlungsverkehr zu modernisieren.

Unter den großen Ländern ist China am weitesten vorangeschritten. In mehreren Millionenmetropolen wurden bereits Testläufe für einen digitalen Yuan gestartet.

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