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Zentralbanken BIZ sieht Wende zu strafferer Geldpolitik vorerst gestoppt

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich erwartet vorerst keine weitere Straffung durch die Notenbanken. Mit längerfristigen Prognosen tut sie sich schwer.
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Bei der EZB steht aktuell die Frage an, ob sie wegen der Wachstumsabkühlung in der Euro-Zone neue Liquiditätsspritzen für Geldhäuser aufziehen will. Quelle: dpa
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Bei der EZB steht aktuell die Frage an, ob sie wegen der Wachstumsabkühlung in der Euro-Zone neue Liquiditätsspritzen für Geldhäuser aufziehen will.

(Foto: dpa)

FrankfurtDie großen Notenbanken werden aus Sicht der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) die Straffung ihrer Geldpolitik vorerst nicht weiterverfolgen. „Die Entwicklungen der vergangenen zwei Monate vermitteln eine einfache Botschaft,“ erklärte BIZ-Chefökonom Claudio Borio am Dienstag. „Die sehr graduelle und vorhersehbare Straffung der Geldpolitik ist zum Stillstand gekommen.“

Wie es künftig weitergehe, lasse sich nun schwerer prognostizieren, da in den Industriestaaten die Inflation kaum zugenommen habe. Zudem seien die Börsen besonders nervös und der Ausblick für die Konjunktur unsicherer geworden. Die in Basel ansässige BIZ wird häufig als Zentralbank der Zentralbanken bezeichnet und gilt als Denkschmiede für die internationale Geldpolitik.

„Der schmale Grat der geldpolitischen Normalisierung erweist sich damit als kurvenreich“, sagte Borio zur Vorlage des BIZ-Quartalsberichts. In den USA deutete Notenbankchef Jerome Powell Anfang Januar an, dass die Fed es nach vier Zinserhöhungen 2018 nun erst einmal ruhiger angehen lassen will.

Vergangene Woche stellte er in Aussicht, den Abbau der Notenbankbilanz, die im Zuge der Finanzkrise stark aufgebläht wurde, noch dieses Jahr zu stoppen. Die EZB und auch die Bank von Japan hatten signalisiert, ihren Kurs nötigenfalls den veränderten Bedingungen anzupassen. Bei der EZB steht aktuell die Frage an, ob sie wegen der Wachstumsabkühlung in der Euro-Zone neue Liquiditätsspritzen für Geldhäuser aufziehen will.

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