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Zentrale in Frankfurt Bundesbank stellt Konzept für neuen Campus vor

Die Notenbank will ihre Zentrale in Frankfurt neu gestalten. Dafür hat sie jetzt einen Entwurf präsentiert. Zu Kosten und Zeitplan für das Projekt hält sie sich bedeckt.
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Das Hauptgebäude der Bundesbank-Zentrale (im Vordergrund) soll grundlegend saniert werden. Quelle: dpa
Bundesbank-Zentrale

Das Hauptgebäude der Bundesbank-Zentrale (im Vordergrund) soll grundlegend saniert werden.

(Foto: dpa)

Nicht jeder findet die Zentrale der Bundesbank in Frankfurt schön, aber sie ist zumindest markant. Der Bau gilt vielen Bürgern als „Sinnbild für geldpolitische Stabilitätskultur,“ hat Bundesbank-Vorstand Johannes Beermann einmal gesagt. Das ab 1967 errichtete Gebäude ist allerdings in die Jahre gekommen. Im Rahmen des sogenannten Campus-Projekts soll die Zentrale saniert und das darum liegende Gelände so umgestaltet werden, dass die Notenbank dort alle Mitarbeiter aus dem Raum Frankfurt zusammenziehen kann. Bislang sind diese auf unterschiedliche Gebäude in der Stadt verteilt.

Nun hat die Bundesbank das Konzept für die Gestaltung vorgestellt. Im Dezember hatte ihr Vorstand beschlossen, dem Architekturbüro Ferdinand Heide den Zuschlag dafür zu geben. Der Vorschlag der Frankfurter Architekten sieht eine sehr kompakte Bebauung vor (Hier sind Fotos des Entwurfs). So sollen drei Hochhäuser in der Höhe des bisherigen Hauptgebäudes errichtet werden. Durch die kompakte Bebauung gibt es aber auch großzügige Freiflächen. So soll sich als Vorplatz und Zugang zum Hauptgebäude eine parkartige Grünfläche spannen.

Ursprünglich war auch darüber nachgedacht worden, stärker in die Höhe zu bauen. Ein größeres Hochhaus hätte den Vorteil gehabt, dass dadurch weniger Flächen verbraucht würden. Dagegen sprach jedoch, dass ein so großes Gebäude in seiner Wucht das historische Hauptgebäude und auch den naheliegenden Fernsehturm überragt hätte.

Nach dem Gestaltungswettbewerb will die Bundesbank in diesem Jahr auch einen Architektenwettbewerb ausschreiben. Der Umbau der Zentrale und der vorrübergehende Umzug der Notenbank in ein Ausweichquartier hatten zuletzt wegen möglicher Verzögerungen für Schlagzeilen gesorgt. Im vergangenen Sommer hatte sich die Notenbank vom zuständigen Projektleiter getrennt. Außerdem wollte sie das Projekt neu aufstellen. Ursprünglich hatte die Notenbank anvisiert, dass rund 2000 Mitarbeiter aus der Zentrale „ab dem vierten Quartal 2019“ in das Übergangsquartier an der Mainzer Landstraße umziehen. Der Beginn der Sanierungsarbeiten in der Zentrale war für Ende 2019 vorgesehen. Dies wird sich voraussichtlich verzögern. Die Bundesbank hatte außerdem als Ziel ausgegeben, den neuen Campus bis 2027 fertigzustellen. Allerdings sagt Bundesbank-Vorstand Beermann, dass man sich zeitlich nicht festlegen wolle, da es bei solchen Projekten immer zu Verzögerungen kommen könne. Auch eine Kostenanalyse des Projekts sei zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht möglich.

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