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Premium Airbnb, Wimdu & Co. Mein Nachbar, der unerwünschte Tourist

Was sich für Anbieter lohnt, ist für Mitmieter ein Ärgernis: Die steigende Zahl privat untervermieteter Wohnungen als Feriendomizil sorgt für persönliche und juristische Konflikte. Berlin schiebt dem nun einen Riegel vor. Aber nicht nur deshalb haben die Gegner derzeit Oberwasser.
13.09.2015 - 08:16 Uhr
Eine Vermieterin begrüßt einen Reisenden, der in ihrer Wohnung eine Übernachtung über das Onlineportal Airbnb gebucht hat. Quelle: dpa
Sharing Economy

Eine Vermieterin begrüßt einen Reisenden, der in ihrer Wohnung eine Übernachtung über das Onlineportal Airbnb gebucht hat.

(Foto: dpa)

Berlin Nicht lange ist es her, da verschlechterte sich die Lebensqualität für die Mieter eines Wohnhauses im Berliner Bezirk Pankow massiv. Plötzlich klingelten in der Nacht wildfremde Leute an ihrer Tür, plötzlich störten laute Partys das friedliche Miteinander, und plötzlich machten Klingelschilder mit Fantasienamen klar: In dem Mietshaus wurden im großen Stil Ferienwohnungen vermietet.

Nicht nur in der Hauptstadt werden inoffizielle Ferienwohnungen zum Zankapfel. Auch in vielen anderen Kommunen sorgen sie für Ärger und juristische Auseinandersetzungen. Dabei ist das Problem viel größer als bisher angenommen: Laut einer Studie, die der Deutsche Ferienhausverband und der Ferienwohnungsvermittler Fewo-direkt in Auftrag gegeben haben, gibt es in Deutschland gut eine Million privat vermietete Feriendomizile. Allein für Berlin ermittelten die Experten 25.000 private Ferienwohnungen – etwa doppelt so viele, wie zuvor geschätzt worden war.

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