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Airbnb, Wimdu & Co. München nimmt Vermieter in Zwangshaft

Immer mehr Wohnungseigentümer nutzen Portale wie Airbnb aus, um gute Geschäfte mit knappem Wohnraum zu machen. Die Stadt München ist genervt davon – und droht diesen Vermietern nun mit Haftstrafen.
01.09.2017 - 17:01 Uhr
Figuren aus einem 3D-Drucker vor dem Airbnb-Logo: Die Stadt München will nicht länger zusehen, wie der teure und knappe Wohnraum noch teurer an Touristen statt an Wohnungssuchende vermietet wird. Quelle: Reuters
Airbnb

Figuren aus einem 3D-Drucker vor dem Airbnb-Logo: Die Stadt München will nicht länger zusehen, wie der teure und knappe Wohnraum noch teurer an Touristen statt an Wohnungssuchende vermietet wird.

(Foto: Reuters)

Düsseldorf Die Stadt München greift durch. Sie will nicht länger zusehen, wie der teure und knappe Wohnraum noch teurer an Touristen statt an Wohnungssuchende vermietet wird. Weil Geldstrafen nicht den gewünschten Erfolg brachten, beantragte das Sozialreferat der Stadt Ersatzzwangshaft gegen einen Wiederholungstäter und bekam damit Recht vor dem Verwaltungsgericht München. Der Betroffen wehrte sich dagegen vor dem Bayerischen Verwaltungsgericht in Ansbach. Vergebens, wie die Immobilien Zeitung zuerst berichtete.

„Es kann nicht sein, dass Einzelne auf dem ohnehin knappen Wohnungsmarkt von illegalen Methoden profitieren, während viele Menschen dringend eine Wohnung suchen“, sagt Münchens Sozialreferentin Dorothee Schiwy. Das Münchener Sozialreferat spricht von einer Einzelfallentscheidung. Die Wohnung wurde über Monate hinweg an wechselnde Untermieter weitervermietet. Alle anderen Versuche, den Vermieter davon abzuhalten seien wirkungslos gewesen, berichtet das Sozialreferat. Üblicherweise kämen diese sogenannten „Zweckentfremder“ den Anordnungen des Sozialreferates nach, spätestens dann, wenn das Gericht die Rechtmäßigkeit der städtischen Maßnahmen bestätigt.

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