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Attraktive Anlageklasse Fondsanbieter entdecken Studentenwohnheime

Privat geführte Studentenwohnheime haben sich für Investoren als attraktives Marktsegment erwiesen. Denn die Zahl von Studierenden steigt, und die Plätze in öffentlichen Wohnheimen sind bereits heute knapp.
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Baustelle für ein Studentenwohnheim. Quelle: dpa

Baustelle für ein Studentenwohnheim.

(Foto: dpa)

BerlinFondsanbieter haben den Markt für Beteiligungen an privat geführten Studentenwohnheimen entdeckt. Das Hamburger Emissionshaus MPC hat jetzt einen geschlossenen Fonds mit einem Volumen von 69 Millionen Euro aufgelegt, der in fünf Apartmentanlagen in München, Greifswald, Frankfurt am Main und Karlsruhe investiert. Betrieben werden diese von der Youniq AG, die derzeit 2200 Studentenapartments in Bewirtschaftung oder in Bau hat.

Bereits zuvor hatte die Leipziger Kapitalpartner Konzept GmbH zwei geschlossene Fonds mit je einer Studentenwohnanlage in Bremen und Neu-Ulm angekündigt. Einen Schritt weiter gekommen ist auch der Berliner Entwickler GBI. „Wir haben einen Letter of Intent über den Verkauf von drei Häusern abgeschlossen“, sagt GBI-Vorstand Reiner Nittka. Das Paket umfasst Projekte in Hamburg, Frankfurt und Mainz mit einem Volumen von etwa 60 Millionen Euro. Der potenzielle Käufer stammt laut Nittka aus Deutschland und plant, die Häuser in einen Publikumsfonds einzubringen.

„Studentenapartments sind für Investoren ein attraktives Marktsegment“, bestätigt Matthias Pink, Chefresearcher des Maklerhauses Savills. Die Zahl der Studierenden steige, und öffentliche Wohnheimplätze seien schon jetzt in vielen Städten knapp, heißt es in einer Studie von Savills. Allerdings empfiehlt Andreas Quint, Deutschland-Chef von Jones Lang Lasalle, den Investoren, den Standort genau zu prüfen. Zudem seien Studentenwohnheime „nicht eindeutig einzuordnen und deshalb keine einfache Assetklasse“.

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