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Kunden, die vor einigen Jahren einen Kredit abgeschlossen haben, müssen hohe Zinsen zahlen. Ein juristischer Trick sorgt jedoch dafür, das viele gratis aus alten Verträgen herauskommen. Auch bei der ING-Diba.

Kommentare

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  • @Gurkenschwurbler:
    Grundsätzlich sehe ich das auch so wie Sie. Es ist hier nur so, dass gerade Banken (gegen die ein oder andere laufen auch staatsanwaltiche Ermittlungen und es wurden gerade Rekordstrafen z.B. wegen Zinsmanipulationen zum Nachteil der Kunden verhängt, welche von diesen Strafgeldern nur keinen einzigen Cent sehen) sich nicht an die vereinbarten Verträge halten und mit allen möglichen Tricks, Kniffen, Winkeladvokaten und viel Sitzfleisch einen Vorteil für sich generieren. Von dem was in der Finanzkrise so alles vorgefallen ist und bisher nach wie vor passiert, schreib hier mal nichts.
    Nur mal so, wenn ich mir am Beispiel der Postbank die Klauseln zum Dispokredit anschaue und dann lese und sehe, wie die Dispozinsen gesenkt bzw. gerade nicht gesenkt worden sind, muss sich hier keiner schämen den Spiess jetzt einmal umzudrehen. Im Gegenteil. Ich gebe Dir recht: Die guten Sitten verfallen, das Problem ist nur, dass die Banken dies erst ermöglicht haben und weiter ermöglicht. Verträge sind von beiden Seiten einzuhalten. Wenn die eine Seite dies anders sieht und entsprechend handelt (=Banken), darf diese Seite sich nicht wundern, wenn auch die andere Seite (=Kunden) anfängt sich nicht mehr an Verträge zu halten. Wie habe ich es mal gelernt: Verträge kommt von (gegenseitig) vertragen.
    In diesem Sinne wünsche ich den Kunden viel Erfolg!

  • Die Kunden sind mit der ING Diba einen Vertrag eingegangen, die Bank hat das Geld ausgezahlt und Ihrerseits den Vertrag erfüllt. Durch eine Hintertür-Klausel will der Kunde die jetzt im Nachhinein für ihn ungünstigen Konditionen nicht erfüllen. Die Bank bleibt, je nach deren Refinanzierung, auf dem Verlust sitzen. Dies wird als "kluges Verhalten" des Kunden oder "Joker" angepriesen.

    Was soll das? Schon mal "pacta sund servanda" gehört???

    Wenn die Presse die Kunden durch solche Mitteilungen geradezu dazu auffordert, bestehende Verträge zu brechen und einen Fehler der anderen Seite auszunutzen, muss sich niemand wundern, dass die Sitten immer weiter verfallen.

    Der eigene Vorteil ist nicht Alles!!

  • Sie wollen doch nicht an die Selbstverantwortung der Bürger appellieren? Das ist in dieser Gesellschaft in der Bevormundung sn der Tagesordnung ist, nicht gesellschaftsfähig. Der Deutsche will entmündigt sein!

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