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Bauindustrie Die Baukosten in Deutschland steigen weiter

Der Wohnraum in Deutschland wird knapper und der Neubau teurer – trotzdem steigt die Nachfrage in der Bauindustrie. Doch noch mehr Faktoren treiben die Preise nach oben.
Update: 05.04.2019 - 11:18 Uhr Kommentieren
Bauherren müssen künftig tiefer in die Tasche greifen. Quelle: dpa
Baustelle

Bauherren müssen künftig tiefer in die Tasche greifen.

(Foto: dpa)

Berlin, WiesbadenIn Deutschland ist das Bauen deutlich teurer geworden. Für den herkömmlichen Neubau von Wohngebäuden mussten im Februar 4,8 Prozent höhere Preise gezahlt werden als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Freitag berichtete. Höhere Steigerungen hatte es zuletzt im Jahr 2007 mit 5,8 Prozent gegeben. Die Bauindustrie macht dafür die starke Nachfrage, höhere Material- und Personalkosten sowie strengere Vorschriften verantwortlich.

„Für die aktuellen Baupreissteigerungen sind nach wie vor zu einem großen Teil die gestiegenen Baumaterialkosten sowie die deutliche Tariflohnerhöhung des vergangenen Jahres verantwortlich“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dieter Babiel. „Aber auch der Staat selbst hat mit gestiegenen technischen Anforderungen zur Preissteigerung beigetragen.“ Viele Firmen könnten die höheren Kosten angesichts des anhaltenden Bauboom weiterreichen. Auch nutzten Bauunternehmen die gute Konjunktur dazu, ihre Eigenkapitalquote zu verbessern.

Doch nicht nur bei Wohnungen müssen Bauherren tiefer in die Taschen greifen, sondern auch für Bürogebäude. Hier zogen die Neubaupreise ebenfalls um 4,8 Prozent an. Bei gewerblichen Betriebsgebäuden lag das Plus bei 5,0 Prozent. Der Straßenbau verteuerte sich sogar um 7,5 Prozent.

Besonders stark sind die Preise für Erdarbeiten (+7,4 Prozent) und Maurerarbeiten (+6,0 Prozent) gestiegen. Im Innenausbau langten die Elektriker (+5,6 Prozent) besonders kräftig zu. Hintergrund ist die gute Auslastung der Betriebe.

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  • rtr
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