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BMW-Großaktionärin Susanne Klatten kauft Büroturm in Frankfurt

Der „Winx“-Turm am Frankfurter Mainufer ist zwar noch nicht gebaut, aber schon jetzt verkauft. Käuferin ist BMW-Großaktionärin Susanne Klatten. Der Preis für den Büroturm dürfte im dreistelligen Millionenbereich liegen.
27.11.2014 - 13:30 Uhr
Kauft sich einen Büroturm am Mainufer: BMW-Großaktionärin Susanne Klatten. Quelle: dpa

Kauft sich einen Büroturm am Mainufer: BMW-Großaktionärin Susanne Klatten.

(Foto: dpa)

Frankfurt BMW-Großaktionärin Susanne Klatten kauft sich einen Büroturm in der Bankenmetropole Frankfurt. Ausgesucht hat sie sich den „Winx“-Turm auf dem neuen Maintor-Areal, das die Immobiliengesellschaft DIC Asset gerade am Mainufer hochzieht. Damit ist das Hochhaus, das über 42.000 Quadratmeter Büroflächen beherbergen soll, noch vor Baubeginn verkauft, wie DIC Asset am Donnerstag mitteilte.

Der Kaufpreis wurde nicht genannt. Er dürfte aber nicht weit entfernt sein vom Investitionsvolumen, das die Immobilienfirma auf rund 350 Millionen Euro bezifferte. Etwa 60 Prozent des Gebäudes sind bereits vermietet, und zwar an die genossenschaftliche Fondsgesellschaft Union Investment.

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    Das Betongold der Superreichen
    Dubai-Krise schickt Börsen weiter auf Talfahrt
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    Beton statt Land

    Wer im Mittelalter Geld hatte, kaufte Land und Wälder. Heute bevorzugen die Superreiche möglichst große und besonders teure Häuser - so wie die Villa auf einer künstlichen Insel vor der Küste Dubais. Vermögen reicher Privatleute prägt zunehmend die Immobilienmärkte der Welt. Wer Geld hat, ist oft bereit, es in Betongold zu investieren. Der Eigenkapitaleinsatz in Immobiliengroßtransaktionen ab 10 Millionen US-Dollar seit 2009 nahezu verdreifacht. Weltweit gibt es 200.000 Menschen, die mehr als 50 Millionen zur Verfügung haben. Sie halten rund ein Fünftel ihres Vermögens in Immobilien.

    (Foto: dpa)
    Thomas Gottschalk will sein Schloss loswerden
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    Der Großteil der Immobilien ist unverkäuflich

    Immobilien auf der ganzen Welt sind zusammen 180 Billionen US-Dollar wert, davon liegen 150 Billionen in Wohnimmobilien. Fünf Billionen davon gehören den Superreichen. Doch bei weitem nicht in alle können Anleger investieren. Der größte Batzen ist gar nicht auf dem Markt, lediglich 70 Billionen werden regelmäßig gehandelt.

    Nicht so das Schloss Marienfels bei Remagen am Rhein, das dem Fernsehmoderator Thomas Gottschalk gehört. Das wollte der Fernsehmoderator 2012 wieder verkaufen, stattliche 800 Quadratmeter Wohnfläche. „Der potenzielle Käufer sollte schon einen Bausparvertrag von deutlich über fünf Millionen Euro haben, wenn er sich ein Schloss leisten will”, so Gottschalk.

    (Foto: dpa)
    Fannie Mae braucht nach Milliardenminus neue Hilfe
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    Privatfinanziers springen für die Banken ein

    Der Anteil der Vermögenden an der Weltbevölkerung ist winzig: Gerade einmal 0,003 Prozent machen sie aus. Doch zusammengenommen besitzen sie rund 27,8 Billionen US-Dollar, bis 2020 sollten es bereits 40 Billionen Dollar werden. Mit so viel Geld in der Hand haben sie das Potenzial, die globalen Immobilienmärkte zu bewegen: Schon jetzt übernehmen Superreiche bei der Immobilienfinanzierung die Rolle der Hypothekenbanken, nachdem sie in der Krise 2008 scheiterten. Statt bei der Bank liegt die Finanzierung nun oft bei privaten Fonds, Privatunternehmen und Family Offices. Institutionelle Investoren, Immobilien-AGs und Unternehmen der öffentlichen Hand verlieren am globalen Immobilienmarkt zunehmend an Bedeutung.

    (Foto: dpa)
    Champagner
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    Immobilienbesitzer haben doppelt so viel wie andere Vermögende

    Nur fünf Prozent der Superreichen schöpfen ihr Vermögen größtenteils aus Immobilienbesitz. Diejenigen, die es tun, haben aber  doppelt so viel Vermögen angehäuft wie der Rest. Auch beginnt das Betongold erst mit der Zeit zu glänzen: So waren reiche Immobilienbesitzer im Schnitt 60 Jahre alt – zwei Jahre älter als alle Vermögenden im Durchschnitt.

    (Foto: dpa)
    A residential street is seen in Notting Hill in central London
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    Das kaufen die Privatfinanzierer

    Die Wohlhabenden geben sich konservativ. Sowohl in Nordamerika  als auch in Asien ziehen die meisten es vor, Häuser und Villen unmittelbar zu besitzen. Die bunten Londoner Reihenhäuser sind besonders bei asiatischen Investoren beliebt. Bei Gewerbeimmobilien ziehen sie aber indirekte Beteiligungen vor, etwa über Firmen. Andere Nationalitäten sind da mutiger: Europäer und Australier haben eine Vorliebe für Farmen, Afrikaner investieren auch Mal in Ackerland, während reiche Südamerikaner auch vor direktem Besitz von Gewerbeimmobilien nicht zurückschrecken.

    (Foto: Reuters)
    huGO-BildID: 4362309 ** ARCHIV ** A view of the front entrance of the Woodrow Wilson House in Washington, on June 30, 2004. George Washington has his
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    Zu Hause ist es am schönsten
    Die meisten Superreichen – insbesondere Nordamerikaner – ziehen es vor, ihre Häuser in ihrem eigenen Heimatland zu kaufen. Ihre Nachbarn aus Lateinamerika nehmen es mit der Heimat nicht so genau und kaufen Immobilien auch weiter oben im Norden. Afrikanische Investoren erwerben besonders gerne europäische Immobilien und Asiaten und Australier haben ihre Häuser gerne in den USA.

    (Foto: ap)
    AN INVESTOR'S SUNGLASSES REFLECTS SHARE PRICE MONITORS IN SHANGHAI
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    Kapital fließt von Asien nach Europa

    Das meiste Immobiliengeld ist in Europa angelegt. 2,39 Billionen US-Dollar stecken auf dem Kontinent in Beton. Allerdings sind bei Weitem nicht alle Investoren Europäer. Größter Exporteuren von privatem Immobilienkapital ist Asien. Wohlhabende Asiaten investieren in mehr Gebäude in Übersee, als asiatische Immobilien an ausländische Investoren verkauft werden.

    (Foto: Reuters)

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