Börsengang Immobilienentwickler Instone will an die Börse

Noch vor Ostern will der Immobilienentwickler Instone an der Frankfurter Börse gelistet sein. Insgesamt 150 Millionen Euro plant er einzusammeln. Der Großteil davon soll in die Entwicklung neuer Wohnprojekte fließen.
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Der Immobilienentwickler Instone will noch vor Ostern in Frankfurt gelistet sein. Quelle: dpa
Debüt an der Börse

Der Immobilienentwickler Instone will noch vor Ostern in Frankfurt gelistet sein.

(Foto: dpa)

FrankfurtDer Immobilienentwickler Instone will noch vor Ostern sein Debüt an der Frankfurter Börse feiern. Die Firma will durch den Börsengang 150 Millionen Euro einsammeln, teilte sie am Montag mit. Weitere Aktien wirft der Finanzinvestor Activum SG auf den Markt. Instone entwickelt Wohnungsprojekte, die bei einem Verkauf 3,4 Milliarden Euro einbringen sollen. Rund ein Viertel der Projekte sei bereits im Bau, der Rest in der Planung und Vorbereitung, sagte Instone-Chef Kruno Crepulja.

Ende September bezifferte BNP Paribas Real Estate den aktuellen Marktwert des Projektportfolios auf knapp 870 Millionen Euro. Seitdem sind weitere Projekte hinzugekommen. Instone dürfte daher auf eine Börsenbewertung von mehr als eine Milliarde Euro hoffen.

Instone ist nach dem bayerischen Arzneimittel-Hersteller Dermapharm bereits das zweite Unternehmen, das noch im ersten Quartal sein Debüt auf dem Parkett feiern will. Offiziell nannte Instone als Termin für den Börsengang zwar lediglich das Jahr 2018, doch normalerweise vergehen von der offiziellen Ankündigung bis zur Erstnotiz nur rund vier Wochen. Von dem erwarteten Erlös von 150 Millionen Euro für die Firma selbst, sollen zwei Drittel in den Kauf und die Entwicklung neuer Wohnprojekte fließen. Mit den restlichen 50 Millionen will Crepulja ein Gesellschafterdarlehen vollständig zurückzahlen.

Instone entstand durch eine Fusion der ehemaligen Hochtief-Tochter Formart, die der britische Finanzinvestor Activum SG 2014 für rund 300 Millionen Euro gekauft hatte, mit dem Rivalen GRK. Die 2007 gegründete Activum nimmt für sich in Anspruch, unterbewertete Objekte zu identifizieren, für stabile Einkünfte bei diesen zu sorgen und sie mit Gewinn zu verkaufen. Obwohl die Zeit für Börsengänge von Immobiliengesellschaften aufgrund der hohen Immobilienpreise seit Monaten günstig ist, gibt es kaum Börsengänge in diesem Segment.

Zuletzt kam Mitte 2017 der Wohnimmobilieninvestor Noratis mit einem Emissionserlös von weniger als 50 Millionen Euro an die Börse. Im Herbst 2017 blieb der erwartete Börsengang von Officefirst aus, nachdem Blackstone den drei Milliarden Euro schweren Bürogebäudevermieter von IVG gekauft hatte.

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