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Deutschland droht ein neuer Anlegerskandal. In einer bundesweiten Razzia gehen Polizisten gegen ein Unternehmen vor, das angeblich Milliarden in vermeintlich sichere Immobilien investierte. Anleger bangen um ihr Geld.

Kommentare

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  • Jeden Tag gibt es hierzulande mehr und mehr Betrüger und zwar in allen Sparten!
    Da unsere inkompetente Justiz absolut machtlos ist, bzw. ihnen die Sache schon über den Kopf wächst, ist Deutschland wirklich ein Eldorado für diese Typen!

  • In Bilanzen – vorausgesetzt diese werden nach bestem Wissen und Gewissen geführt – (wovon jedoch in 100 % aller Betrugsdelikte nicht auszugehen ist) steht noch längst nicht alles drin, was Anleger über Unternehmen wissen sollten.

    Falls Anleger keine Bücher lesen können:
    Anleger sollten sich vor allem ein paar Filme ansehen, wenn schon kein Interesse daran besteht, sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen, wie es ihr Geld verdient hätte:

    Leichte Kost auf den Punkt gebracht:
    2012 – Arbitrage (mit Bilanzfälschung zum Erfolg)
    2011 – Margin Call (der große Crash, rette sich wer kann)
    2010 – Gier (Hochstapler gibt es überall)
    2000 – Risiko - Der schnellste Weg zum Reichtum (Abzocke)
    1987 – Wall Street (Geld ist Gott)

    Selbstverständlich reichen auch schon kleine Einblicke in die (immer noch aktuellen) Machenschaften von M. Göker & Co. in der Versicherungsbranche und das selbstgefällige Auftreten der selbsternannten und sogenannten „Finanzoptimierer“, die stets nur ein Ziel vor Augen haben: Ihre eigenen Finanzen zu optimieren – egal wie.

    Grundsätzlich bleibt zu sagen, dass ohne die Blauäugigkeit und Leichtgläubigkeit aller Kunden kein Geschäft zu machen wäre und deshalb tragen die Anleger ebenso eine Verantwortung für ihre Verluste, wie ihre Vertragspartner. Wer sein Geld Fremden anvertraut (egal in welcher Branche) und den Informationen Glauben schenkt, die allein beim Geschwätz, in Hochglanzprospekten, auf Events oder in Werbefilmchen zum Ausdruck gebracht werden, ist leichte Beute.

    Ergo:
    Wer als Anleger einen halbwegs vernünftigen Verstand besitzt und sich Zeit nimmt, Unternehmen auf den Zahn zu fühlen, der kann über die jüngsten Machenschaften bestenfalls schmunzeln, aber verliert nicht sein Geld. Ich fühle mich bei solchen Berichterstattungen gut unterhalten und finde es immer wieder erstaunlich, wie Anleger um ihre Ersparnisse gebracht werden können.

    Zum Abschluss ein Superlativ:
    Dumm, dümmer, Anleger.

  • Das ist doch alles kalter Kaffee - nicht mal das Handelsblatt erwähnt, dass die Quelle nicht mm oder wirtschaftswoche ist, sondern gomopa.net

    Die haben auch nicht erst vor ein "paar Wochen" berichtet sondern schon seit fast einem Jahr... eben Verdummung der eigenen Leser!

  • @ chris..Sie haben vollkommen recht. ein blick in den Generalanzeiger hätte genügt

    ich bin aus der unmittelbaren Nachbarschaft und beobachte das Treiben dieser jungen Emporkömmlingen schon seit Jahren. Dieser Protz war einfach nur noch widerlich.

    Da hätte bei jedem Anleger schon die Alarmglocken schrillen müssen. Auch ein wenig googeln hätte nicht geschadet..ich würde niemals einem 33 jährigen Burschen mein Geld anvertrauen, der sich im Internet stolz in Bodybuilder Manier in einer Superman Badehose präsentiert und meint er hätte noch was richtig großes in der Hose.

    Jetzt bin ich mal gespannt, wie lange die in der JVA Preungesheim, ihre JAILHOUSE ROCK Party feiern dürfen

  • Letzte Bilanz veröffentlicht im Mai 2012

    Deutsche S & K Sachwert AG
    Frankfurt am Main
    Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011
    BILANZ

    Forderungen gegenüber den Geschäftsführern bestehen in Höhe von EUR 826.254,70. Es handelt sich dabei um kurzfristige Ausleihungen sowie Auslagen, die die Geschäftsführer zu erstatten haben.

    Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von EUR 2.620.850,68 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von EUR 33.730.000,00 eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. In Höhe von EUR 5.750.282,67 wurden Sicherheiten durch Eintragung von Grundpfandrechten auf den Immobilienbestand bestellt.

    Nun Bilanzen sollte man lesen können, es steht einiges drin.

    Gruß

    Chris

  • Mich kotzt das an, zu wievielten Male passiert so etwas, danach ist nur noch ein Bruchteil des Geldes, falls überhaupt, zu "retten". Solche Leute gehören einfach ins Arbeitslager, damit die mal merken, wie hart Geld durch anständige Arbeit verdient werden muss.Leider werden die Gerichte es wieder vereiern und die Drecksäcke laufen bald wieder per Privatinsolvenz unter uns herum. Wo sind verdammt noch mal endlich die Kontrollmechanismen, die greifen, bevor es zu spät ist. Hoffentlich war russisches Mafiageld dabei, dann werden die Jungs/Mädels ganz schnell begreifen, wen sie beschissen haben und die Sache regelt sich von selbst.

  • Die Sache hat etwas Gutes: Das Geld wurde von den dubiosen Geschäftsleuten nicht auf die Seite gelegt, sondern weitestgehend in Luxusartikel, Lust- und Luxusreisen investiert. Kurzum: Mit dem Geld der Anleger wurde außerordentlich konsumiert. Einen besseren Zweck kann Geld nicht erfüllen.

  • Der DAX® hat letztes Jahr fast 30% Rendite gemacht. Also Finger weg.

  • Wer noch nach 2008 in geschlossene Fonds investiert hat, ist einfach selber schuld. Wie soll das in diesen Zeiten der Niedrigrenditen noch gehen, dass sich die Initiatoren erst einmal mit 15-20% der Anlegergelder vorab die Taschen voll machen und dann versuchen, dies über die Fondslaufzeit zurückzuverdienen. Wer mal eine Sekunde nachdenkt, wird schnell zu dem Schluss kommen, dass das nur Humbug sein kann.

  • Ja leider wissen die noch nicht, dass ein Unterweltboss aus Sankt Petersburg hier auch Geld waschen wollte. Jetzt ist sein Geld weg! Was wohl passieren wird!?

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