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Deutscher Invest Immobilien Immobilien in C-Städten wie Offenbach sind für Käufer besonders interessant

Einer Studie zufolge lohnt ein Blick in die dritte Investmentreihe, beispielsweise um Frankfurt herum. Doch nicht jeder Immobilienkauf wirft Rendite ab.
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Immobilien: C-Städte wie Offenbach für Käufer interessant Quelle: dpa
Fassaden von Mehrfamilienhäusern

Von Investitionen in Immobilien landeten 42 Prozent im vergangenen Jahr in Deutschlands Metropolen.

(Foto: dpa)

Erfurt Augsburg, Offenbach, Darmstadt – in diesen drei Städten liegen nach einer aktuellen Analyse die attraktivsten Perspektiven für Immobilienkäufer. Alle drei Städte eint die Tatsache, dass sie ein unterdurchschnittliches Marktrisiko und zugleich überdurchschnittliche Renditen aufweisen. Ihnen allen gemein ist auch die Tatsache, dass sie mittelgroße Städte im erweiterten Einzugsgebiet einer Großstadt sind.

Laut einer aktuellen Analyse von Bulwiengesa im Auftrag von Deutscher Invest Immobilien sind aus Käufersicht häufig sogenannte C-Städte die interessantesten. Sie bilden eigentlich erst das dritte Investmentglied, folgt man der klassischen Kategorisierung nach A-, B-, C- und D-Städten. Aus Investorensicht mögen Metropolen wie München und Berlin, klassische A-Städte, zwar das sicherste Investment bieten.

Doch weil die Kaufpreise in den vergangenen Jahren deutlich schneller als die Mieten stiegen, sind die zu erwartenden Renditen gefallen. Zum Vergleich: Die Rendite in Berlin, dem Schlusslicht aus Rendite-Sicht, liegt im Median bei 2,9 Prozent. Das heißt: Die Hälfte der Objekte rentiert sich besser, die andere schlechter. Spitzenreiter Augsburg hingegen kommt im Median auf 4,5 Prozent.

Für die Studie wurden 43 Städte auf ihre Investmentprofile untersucht. Dieses setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Zunächst ermittelten die Analysten ein Marktrisiko, in das Faktoren wie das Zinsrisiko, regionale wirtschaftliche Aspekte oder die Anbindung an einen ICE-Bahnhof einflossen. Hinzu kommt die erwartete Rendite. Angenommen wird ein Verkauf nach zehn Jahren.

Auffällig ist, dass B-Städte wie Leipzig oder Münster schlechter abschneiden als die C-Städte. „Interessante Investmentmöglichkeiten bieten sich um Metropolen herum“, sagt Frank Wojtalewicz, Geschäftsführer von dii. So profitiert Augsburg von der Nähe zu München, Offenbach von der Nähe zu Frankfurt.

Der Studie zufolge können sich Investoren übrigens nicht immer auf die weit verbreitete Binse verlassen, dass höheres Risiko mit einer höheren Rendite abgegolten wird. So liegt etwa die Median-Rendite von Magdeburg bei 3,3 Prozent, jene von Stuttgart aber bei 3,5 Prozent.

Nach Jahren der Niedrigzinsphase bleiben Immobilien als sichere Geldanlage für Investoren beliebt. Vor allem die Metropolen stehen im Fokus: Von 15,4 Milliarden Euro flossen im vergangenen Jahr 42 Prozent in Wohnungen aus Berlin, München, Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, Köln und Stuttgart. Allerdings zeichnet sich immer stärker ein Mangel an am Markt verfügbaren Portfolios ab.

Im ersten Quartal 2019 hat sich das Transaktionsvolumen mit Wohnimmobilien nahezu halbiert. Das Volumen lag laut BNP Paribas Real Estate bei rund 4,4 Milliarden Euro. Allerdings sei das Ergebnis noch immer leicht über dem Zehnjahresschnitt. Außerdem habe der Buwog-Kauf von Vonovia das Vorjahresquartal verzerrt. Allein am deutschen Markt habe sich der Kauf mit 2,7 Milliarden Euro ausgewirkt.

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1 Kommentar zu "Deutscher Invest Immobilien: Immobilien in C-Städten wie Offenbach sind für Käufer besonders interessant"

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  • ...der Artikel kommt 3 Jahre zu spät, wer sich jetzt noch nichts gesichert hat in den sogenannten C-Lagen, kann zwar auf den Zug noch aufspringen, nur wird man nicht mehr dabei sein bei den hohen Renditen. Wer zudem zu diesem Zeitpunkt die Anrainerstädte um Frankfurt anspricht, hat für mich gesehen keine Ahnung vom Markt. Speckgürtel von Frankfurt/Main plus 40-50km und wenn da schon eine IC-Verbindung oder S-Bahn steht, da einfach mal die Preisentwicklung der letzten 3-5 Jahre anschauen (vor und nach ICE-Anbindung/S-Bahn), Da habe ich jetzt schon 125%. In diesem Fall spreche ich aus Erfahrung und I.Q. 2019 war der absolute Erfolg. Sicherlich könnte ich noch warten. Ein Anstieg um 50% in den kommenden 2 Jahre denke ich ist machbar, nur warum.

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