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Dividende steigt erneut TAG Immobilien will im kommenden Jahr noch mehr verdienen

Steigende Mieten bescheren dem Immobilienkonzern gute Zahlen. Doch der zunehmende Druck auf dem Wohnungsmarkt wird auch zum Problem.
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In der deutschen Hauptstadt sind die Mieten deutlich stärker gestiegen als im Rest des Landes. Quelle: dpa
Wohnungen in Berlin

In der deutschen Hauptstadt sind die Mieten deutlich stärker gestiegen als im Rest des Landes.

(Foto: dpa)

Hamburg TAG Immobilien profitiert weiterhin von anziehenden Mieten aufgrund der Wohnungsnot in Ballungszentren. Im kommenden Jahr will der Immobilienkonzern noch mehr verdienen als in 2019. Die für Immobilienunternehmen wichtige operative Kenngröße FFO1 (Funds from Operations) soll 2020 auf 168 bis 170 Millionen Euro zulegen, wie die im MDax notierte Gesellschaft am Mittwoch mitteilte. Davon sollen auch die Aktionäre profitieren, die dann für das Jahr eine Dividende von 0,87 Euro je Aktie bekommen sollen.

Für das laufende Jahr peilt TAG weiterhin einen Zuwachs beim operativen Ergebnis auf 154 bis 156 Millionen Euro an und will eine Dividende von 0,80 Euro je Aktie zahlen. Die beibehaltenen Jahresziele für 2019 sind enttäuschend, sagte ein Händler.

In den ersten neun Monaten summierte sich der FFO1 auf 121,5 Millionen Euro - das war ein Plus von rund 12 Prozent im Jahresvergleich. Zum Zuwachs trugen neben höheren Mieten auch geringere Kosten bei. Das Konzernergebnis erhöhte sich auf 267,9 Millionen Euro, nach 248,6 Millionen ein Jahr zuvor. Hier profitierte das Unternehmen vor allem von einer Aufwertung seiner Immobilien, aber auch von niedrigeren Finanzierungskosten und seinem Dienstleistungsgeschäft.

Den größeren Immobilienkonzernen weht aufgrund steigender Mieten in den Ballungsgebieten ein immer stärkerer Gegenwind entgegen. Erst kürzlich hatte der Berliner Senat ein Gesetz für einen Mietendeckel auf den Weg gebracht, mit dem die Mieten für 1,5 Millionen vor dem Jahr 2014 gebaute Wohnungen in der Hauptstadt in den kommenden fünf Jahren eingefroren werden sollen. Hintergrund sind die Wohnkosten in der Hauptstadt, die in den vergangenen Jahren stärker als anderswo in Deutschland gestiegen sind.

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