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"Einheit des Landes in Gefahr" Türkei stoppt Kauf von Ferienwohnungen

Das türkische Verfassungsgericht hat einen Teil des liberalen Immobilien-Gesetzes für nichtig erklärt, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Demnach sollen Ausländer künftig keine Immobilien in der Türkei mehr kaufen dürfen. Die Richter sehen "die Einheit des Landes" in Gefahr, zitiert die Zeitung.
  • Quelle: Immowelt

Das Urteil gelte nicht rückwirkend, sondern trete drei Monate nach Veröffentlichung in Kraft. Unklar sei aber die Situation Tausender von Ausländern in Auftrag gegebener Luxuswohnungen, die derzeit im Bau seien. Hauskäufer seien irritiert, die Bauwirtschaft beunruhigt, schreibt die Zeitung. Eine vollständige schriftliche Urteilsbegründung liege noch nicht vor.

Türkische Immobilienfachleute vertrauen jedoch darauf, dass die als Modernisierungskraft geltende, derzeit regierende AKP-Partei rasch ein neues Gesetz auf den Weg bringt, berichtet die Zeitung. AKP- Vizefraktionschef Irfan Gündüz sagt demnach: "In einer immer kleiner werdenden Welt ist es unerlässlich, dass auch Ausländer bei uns Land kaufen dürfen."

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