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Premium Erwerb von Immobilien Kampf gegen Geldwäsche: Grüne wollen Barzahlungen beim Immobilienkauf verbieten

20 bis 30 Milliarden Euro werden jährlich im Nichtfinanzsektor gewaschen, schätzen Experten. Dazu zählt der Immobilienmarkt. Die Grünen legen nun Vorschläge vor, um das zu ändern.
12.02.2021 - 13:28 Uhr
Kriminelle versuchen illegal erwirtschaftetes Geld beispielsweise aus dem Drogengeschäft oder der Prostitution wieder in den Wirtschaftskreislauf einzuschleusen. Quelle: dpa
Geldscheine

Kriminelle versuchen illegal erwirtschaftetes Geld beispielsweise aus dem Drogengeschäft oder der Prostitution wieder in den Wirtschaftskreislauf einzuschleusen.

(Foto: dpa)

Berlin Der Immobiliensektor in Deutschland gilt als besonders anfällig für Geldwäsche. Das hängt auch damit zusammen, dass Barzahlungen für den Kauf von Immobilien möglich sind. Mit dieser Praxis wollen die Grünen jetzt brechen. Die Bundestagsfraktion setzt sich dafür ein, „im Geldwäsche Hoch-Risiko-Immobiliensektor Barzahlungen bei beurkundungs- und im Grundbuch eintragungspflichtigen Immobiliengeschäften generell zu untersagen“.

In einer Studie für das Bundesfinanzministerium bezifferte Kai Bussmann von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg das Geldwäschevolumen im Nichtfinanzsektor, also einschließlich des Immobiliensektors, auf jährlich 20 bis 30 Milliarden Euro.

Kriminelle versuchen illegal erwirtschaftetes Geld beispielsweise aus dem Drogengeschäft oder der Prostitution wieder in den Wirtschaftskreislauf einzuschleusen, um es zu legalisieren. Der Erwerb von Immobilien ist dabei eine besonders beliebte Variante der Geldwäsche.

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