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Finanzdienstleister streitet mit Stadt Was der Fall Hypoport über die Standortpolitik Berlins verrät

Grundstücke in Berlin sind so knapp geworden, dass sich Verwaltung und Wirtschaft darum streiten. Jetzt wandert das erste Unternehmen ab – wenn auch nur symbolisch.
12.04.2019 - 11:47 Uhr
Die Hypoport AG entstand einst aus der Fusion zwischen der Berliner Hypoport und dem Finanzvertrieb Dr. Klein in Lübeck. Nun soll die Zentrale nach Lübeck verlegt werden. Quelle: dpa
Das Traveufer in Lübeck

Die Hypoport AG entstand einst aus der Fusion zwischen der Berliner Hypoport und dem Finanzvertrieb Dr. Klein in Lübeck. Nun soll die Zentrale nach Lübeck verlegt werden.

(Foto: dpa)

Berlin Eine Stadt, die 57 Milliarden Euro Schulden hat und vor nicht allzu langer Zeit noch über eine Arbeitslosenquote von mehr als zehn Prozent klagte, bemüht sich auch im Aufschwung um ihre Unternehmen, möchte man meinen.

In Berlin ist das offenbar anders. In der Hauptstadt rühmt man sich zwar dafür, in den vergangenen Jahren hippe Start-ups aus aller Welt angesiedelt zu haben. Wie es dem alteingesessenen Gewerbe geht, scheint den Behörden aber manchmal egal zu sein.

Das nimmt zumindest Ronald Slabke, Chef der Hypoport AG, so wahr. Er ist richtig wütend. Slabkle beschäftigt mit seinem börsennotierten Finanzdienstleister in der Klosterstraße in Berlin-Mitte 350 Mitarbeiter. Dort hat das Unternehmen seit 1999 seine Zentrale.

Nun muss es umziehen. Die Finanzverwaltung übernimmt das Gebäude und unterbreitete Slabke nur unbefriedigende Ersatzangebote. Daher verkündete er am Donnerstag, dass er den Hauptsitz seines Unternehmens verlegen will – nach Lübeck.

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