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Großinvestor Warren Buffett will sein Immobilienimperium weiter ausbauen

Noch in diesem Jahr will ein Immobilienriese des Starinvestors nach Mailand, Wien und Dubai expandieren. Das ist ein weiterer Schritt hin zum globalen Netzwerk.
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Das Unternehmen erweitert seine Reichweite nun auf Regionen von Italien über Japan bis in den Nahen Osten. Quelle: Reuters
Berkshire Hathaway

Das Unternehmen erweitert seine Reichweite nun auf Regionen von Italien über Japan bis in den Nahen Osten.

(Foto: Reuters)

New YorkEiner von Warren Buffetts Immobilienmaklern erweitert seine Präsenz in der ganzen Welt. Die Expansion soll von Italien über Japan bis in den Nahen Osten gehen. Der Makler, Berkshire Hathaway HomeServices, hat sich dafür diesen Monat mit Kay & Co. aus London zusammengetan, dem zweiten Franchisenehmer in Europa nach Rubina Real Estate in Berlin. Das Unternehmen hofft, Mailand, Wien und Dubai noch in diesem Jahr in sein Netzwerk aufnehmen zu können.

„Wir haben bereits eine Reihe von Märkten eingebunden“, sagte Gino Blefari, CEO von HSF Affiliates, zu der auch Berkshire Hathaway HomeServices gehört. „Letztendlich wollen wir in allen großen Metropolenmärkten vertreten sein.“ Das Unternehmen führe auch Gespräche mit potenziellen Partnern in Paris und Madrid. Außerdem interessiert man sich für Mexiko City, Hongkong und Tokio.

Im Zuge des Kaufs eines Energieunternehmens im Jahr 2000 erwarb Buffetts Berkshire Hathaway Inc. zunächst eine Beteiligung an HomeServices of America. Die Firma setzt sich aus Immobilienmaklern und Hypothekengesellschaften zusammen. Der milliardenschwere Investor schenkte HomeServices ursprünglich nur wenig Aufmerksamkeit. Mittlerweile ist die Firma aber zum größten Eigentümer von Wohnimmobilien in den USA geworden.

„Da so viele Käufer von gehobenen Immobilien nicht aus den USA kommen, wurde es für uns unabdingbar, sagen zu können, dass wir global sind“, sagte Blefari. Dabei kommt der Zusammenschluss mit einem Luxusimmobilienmakler mit Schwerpunktmarkt London zu einem Zeitpunkt, an dem der Brexit den britischen Eigenheimmarkt nach unten zieht.

Unbeirrt plant das britische Unternehmen – nun unter dem Nahmen Berkshire Hathaway HomeServices Kay & Co. –, durch Akquisitionen und Joint Ventures zu expandieren. Es will in den nächsten zehn Jahren bis zu zehn eigenständige Büros hinzufügen.

Brexit ist für das Unternehmen kein Entscheidungsfaktor

„Ereignisse wie das Referendum in Großbritannien sind für uns keine Entscheidungsfaktoren, da wir Sachen langfristig betrachten“, sagte Mitch Lewis, Geschäftsführer für den Bereich Europa und den Nahen Osten. „Sie sind zweifellos wichtig, aber sie bestimmen nicht, was wir tun.“

Die Möglichkeit, Käufer und Verkäufer in verschiedenen Ländern miteinander zu verbinden, zahle sich bereits aus, berichtet Michael Jalbert, Senior Vice President Global Sales bei HSF Affiliates. Seit der Ankündigung, mit Kay & Co. zusammenarbeiten zu wollen, wurde aus dem Berkshire Hathaway-Netzwerk von vielen Seiten Interesse bekundet. „Und wir haben die Schilder noch nicht einmal gewechselt“, sagte Lewis.

Den ersten Schritt zum globalen Netzwerk hatte Berkshire Hathaway HomeServices bereits Anfang des Jahres gemacht, indem sich die Gesellschaft mit der Berliner Rubina zusammentat. Das Unternehmen suche nach Möglichkeiten in anderen deutschen Großstädten, sagte Lewis. Er fügte hinzu: „Frankfurt würde einen sehr natürlichen zweiten Schritt darstellen.“

  • Bloomberg
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