Hausbau und Sanierung So finden Sie das richtige Förderprogramm

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Hilfe bei der Fördermittelsuche und Antragsstellung
Ein neues Dach für Dubai
Rekordhalter
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Sechs Jahre Bauzeit, mehr als eine halbe Million Quadratmeter Nutzfläche und eine Höhe von beeindruckenden 828 Metern: Der Burj Khalifa in Dubai ist das höchste Gebäude der Welt. Entworfen hat den Rekordbau der US-Architekt Adrian Smith für die Projektgesellschaft Emaar Properties aus Dubai. Nun soll ein neues Hochhaus der Gesellschaft den Höhe-Rekord des Burj Khalifa brechen.

Modellvorführung
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Bei einer Pressekonferenz präsentierte Konzernchef Mohamed Alabbar den neuen Turm, der sich im Viertel Dubai Creek Harbour in den Himmel erheben soll. Der sechs Quadratkilometer große Stadtteil liegt rund zehn Minuten vom Dubai International Airport entfernt und befindet sich in der Nähe des Naturschutzgebiets Ras al Khor, das unter dem Schutz der Ramsar-Konvention der Unesco steht.

Animation
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Laut Alabbar soll der neue Turm ein kleines Stück größer werden als der Burj Khalifa. Der Bau soll im Juni 2016 beginnen und bis zur Weltausstellung Expo in Dubai 2020 fertiggestellt werden.

Leuchtturm
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Mohamed Alabbar, Vorstandsvorsitzender von Emaar Properties, kommentierte: „Der Tower ist unser Tribut an die positive Einstellung, die Energie und den Optimismus, den Dubai und die Vereinigten Arabischen Emirate feiern. Er wird im Zuge der Vorbereitungen auf die Expo 2020 in Dubai der Ort sein, bei dem die Welt zu Besuch ist, um das Leben zu genießen und zu feiern. Mit dem Tower bauen wir ein aufregendes Bauwerk mit langfristigem wirtschaftlichen Wert.“

Viele Vorschläge, ein Sieger
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Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum, Vizepräsident der VAE und Premierminister und Herrscher von Dubai, entschied sich aus vielen internationalen Vorschlägen für den Entwurf des spanisch-schweizerischen, neofuturistischen Architekten Santiago Calatrava Valls (Foto). Das Design soll von der Lilie inspiriert worden sein und das Bild eines Minaretts vermitteln, das ein wesentlicher Bestandteil der islamischen Kultur ist. Das schlanke, stielartige Gebäude diene als Analogie für das Gebäude, das über Kabel mit dem Boden verbunden ist, so eine Mitteilung von Emaar.

Baustelle
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„Mein Team und ich haben für das Projekt unser Bestes gegeben. Den Zuschlag dafür erhalten zu haben ist uns eine große Ehre. Die Zusammenarbeit mit Emaar Properties macht das Ganze sogar noch aufregender. Der Entwurf enthält einen deutlichen Verweis auf die klassische Kunst der Vergangenheit und Kultur des Ortes und ist dabei eine großartige technische Errungenschaft“, sagte Architekt Valls.

Skyline von Dubai
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Die Projektgesellschaft Emaar wurde vor rund 20 Jahren unter Beteiligung der VAE gegründet und gehört inzwischen zu den bekanntesten Trägern von Mega-Projekten weltweit. Neben dem Burj Khalifa war Emaar auch für den Bau der Dubai Mall verantwortlich – mit 1.000.000 Quadratmetern Einkaufsfläche eines der größten Einkaufszentren der Welt.

Grundsätzlich könnten Architekten, Energieberater und die beauftragten Baufirmen bei der Beantragung von Fördermitteln helfen. Verlassen sollten sich Hausbesitzer aber nicht darauf. Um die passende und optimale Förderung zu erhalten, müssen sie sich selbst einen Überblick über die Förderangebote verschaffen.

Dafür können Interessierte mittlerweile auf die Dienste von Fördermittelservices zurückgreifen. Die Dienste pflegen große Datenbanken zu Förderprogrammen in Deutschland. Damit sollen sich die maximale Förderung sowie die ideale Kombination verschiedener Angebote für die geplanten Baumaßnahmen ermitteln lassen - teilweise werden darüber auch die notwendigen Anträge ausgefüllt und bei den zuständigen Stellen eingereicht.

Fördermittelservices bietet zum Beispiel die Energiewirtschaft an, etwa das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO), eine Einrichtung der Mineralölwirtschaft, oder der Energieversorger RWE.

Diese Angebote sind zwar nicht uneigennützig, weil sie bestimmte Energieträger oder das eigene Energieversorgungsgeschäft in den Vordergrund rücken. Sie bieten aber Hilfe bei der Antragstellung und bescheinigen wie im Fall der IWO die Förderfähigkeit von Maßnahmen – etwa den Austausch den Heizkessels. Außerdem liefern sie den nötigen Verwendungsnachweis, der die korrekte Umsetzung der förderfähigen Maßnahme bescheinigt.

Praktische Fördermittelservices

Es gibt aber auch unabhängige Fördermittelserviceangebote. Febis bietet über sein Online-Portal foerderdata.de zum Beispiel einen Komplett-Service für eine Sanierung der Heizungsanlage zum Pauschalpreis von 156 Euro an. 4500 Mal wurden so im vergangenen Jahr passende Förderangebote herausgesucht und nach Möglichkeit kombiniert. Im Durchschnitt erhielten Heizungssanierer so seinen Zuschuss von 1300 Euro. Insgesamt umfasst die Febis-Datenbank mehr als 6600 Förderungen für den Gebäudebereich. Damit die Daten dazu immer aktuell sind, müssen die Febis-Mitarbeiter zweimal im Jahr bei mehr als 13.000 Fördermittelanbietern anrufen.

Als gemeinnützige GmbH, die auch vom Bundesumweltministerium unterstützt wird, bietet auch co2online einen umfassenden, für Privatpersonen kostenlosen„Fördermittel-Check“ zum Aufspüren passender Förderangebote. Zum einen kann gezielt nach Förderprogrammen für konkrete Vorhaben gesucht werden. Zum anderen bieten Online-Tools die Möglichkeit, verschiedene Sanierungsmaßnahmen auf ihre Energieersparnis und Rentabilität hin zu prüfen. Darüber hinaus kooperiert co2online mit Anbietern von Fördermittelservices aus der Wirtschaft, etwa mit der Bausparkasse Wüstenrot.

Fördermittel lohnen nicht immer

Ob sich eine Förderung tatsächlich auszahlt, hängt allerdings auch immer davon ab, ob das förderfähige Vorhaben aufgrund der teils strengen Vorgaben viel teurer wird, als eine Umsetzung ohne Fördermittel. Wer etwa ein altes Haus komplett zum KfW-55-Effizienzhaus saniert, muss aufgrund der geforderten Mindeststandards nicht nur in mehr Material, Technik und Arbeitsstunden investieren, sondern benötigt auch einen Sachverständigen, der die Baubegleitung übernimmt und am Ende die fachgerechte Umsetzung auch bescheinigt. Dem stehen dann Fördermittel und die spätere Energieersparnis gegenüber. Letzten Endes geht es darum, so genau wie möglich Zusatzkosten und Ersparnisse gegeneinander abzuwägen. Zumindest fördert die KfW auch die geforderte Baubegleitung zu 50 Prozent, maximal mit 4000 Euro.

Für Bauherren und Hausbesitzer lohnt es sich, die Fördertöpfe von KfW, BAFA, Kommunen und Co. abzugrasen. Nur dann lassen sich Tausende Euro sparen. Einer Illusion sollten sie dabei jedoch nicht erliegen: Wer aus KfW-Programmen gefördert wird, darf nicht auch noch Steuervorteile für die Arbeitslöhne der Handwerker und haushaltsnahen Dienstleister im Zusammenhang mit den Maßnahmen geltend machen. Diese Doppelförderung ist ausdrücklich ausgeschlossen.

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