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Immobilien Makler war gestern

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„Algorithmen verändern den Markt”
Wohnen wie „Mrs. Doubtfire“
Mrs. Doubtfire
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Ein geschiedener Vater, der sich als Kindermädchen verkleidet, um seinen Kindern nahe zu sein: Als „Mrs. Doubtfire“ spielte sich der 2014 verstorbene Schauspieler Robin Williams in die Herzen der Zuschauer. Im Kino brachte der Film bei der Veröffentlichung 1993 rund 218 Millionen US-Dollar ein. Das Haus, in dem die Maskerade spielt, steht noch heute in San Francisco. Die Eigentümer wollen es nun verkaufen.

Hausfront
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Für einen Preis von 4,45 Millionen US-Dollar erhalten die Käufer ein dreistöckiges Haus mit einer Wohnfläche von rund 306 Quadratmetern – genug Platz für eine Familie. Im Film ist das die vierköpfige Familie Hillard.

Flur
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Das Gebäude befindet sich im Stadtteil Pacific Heights – also auf den berühmten Hängen San Franciscos gelegen. Den Stil beschreibt das Maklerbüro mit „traditionell viktorianisch“.

Esszimmer
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Zwei Erker am Haus sorgen für zusätzlichen Raum. Insgesamt verfügt das Gebäude über vier Schlafzimmer. Gebaut wurde es 1893 – also vor weit mehr als 100 Jahren.

Schlafzimmer
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Auch die oberen Stockwerke werden durch die Erker erweitert. Die rundherum angebrachten Fenster sorgen außerdem für ein helles Ambiente.

Kinderzimmer
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Etwas kleiner wirken dagegen die Kinderzimmer des Hauses. Was die Käufer beachten sollten: Das Haus ist eine Touristenattraktion. Laut der Website „San Francisco Curbed“ schauen regelmäßig Neugierige vorbei, die einen Blick durchs Fenster erhaschen wollen – vor allem seit dem Tod des Hauptdarstellers, Robin Williams.

Küche
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Ebenfalls voll ausgestattet: die Küche. Ein Gasherd mit sechs Kochfeldern, große Arbeitsplatten aus Marmor und zahlreiche Schränke machen Lust auf gemeinsames Kochen. Im Film „Mrs. Doubtfire“ allerdings geht das nicht besonders gut aus.

„Algorithmen verändern den Markt. Und dieser Wandel macht auch vor der Immobilienbranche nicht Halt“, sagt Sebastian Melchert, Mitbegründer der Matchingplattform Housy. Statt 2,38 Monatsmieten (inklusive Mehrwertsteuer), die Makler von Wohnungssuchenden maximal verlangen dürfen, wird Vermietern die Wohnungsvermittlung zum Festpreis angeboten.

Allein in den letzten Monaten haben sich mehr als 30 Start-Ups gegründet. Mit Sprüchen wie „Makler waren gestern“ werben sie auf ihren Seiten für eine günstigere und effizientere Wohnungsvermittlung. Bis zu „80 Prozent Kostenersparnis gegenüber herkömmlichen Maklern“ wird da versprochen. Immobilienportale wie Nesthub, moovin oder Homey positionieren sich als Matchingbörsen, sozusagen Datingportale für Wohnungen. Die nötigen Vertragsvorlagen können im PDF-Format von den Internetseiten der Portale heruntergeladen werden.

„Die Wohnungssuche mit einem klassischen Makler ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Wir sind die schnellere, schlauere und vor allem günstigere Alternative“, sagt Melchert. Die Kosten für die Vermittlungsangebote schwanken stark. Von 50 bis 499 Euro ist bei der Wohnungsvermittlung alles möglich. Allerdings reicht die Bandbreite der Dienstleistungen auch von einer simplen Anzeige auf Plattformen wie Immobilienscout24, bis hin zum Rundumservice inklusive Besichtigungsterminen, Vertragsgestaltung und Schlüsselübergabe.

Beim Anbieter Lifelife zahlen Vermieter von der Anzeige bis zum Mietvertrag 399 Euro. Bei Moovin werden für die Vermarktung der Anzeige 199 Euro fällig, wenn dazu noch ein Exposé erstellt oder Besichtigungen durchgeführt werden sollen, entstehen weitere Kosten. Bei McMakler gibt es Objekt-Bestandsaufnahme, Exposé, Anzeige, Besichtigungstermine und Mieterauswahl für 498 Euro.

Billiger durch Festpreis
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