Immobilien: Bauzinsen steigen: Acht Fehler, die Immobilienkäufer bei der Finanzierung vermeiden sollten
Neubauten in Stuttgart: Besonders in den Großstädten müssen Immobilienkäufer ihre Schmerzgrenze immer höher ansetzen, um noch Wohnungen zu finden.
Foto: dpaFrankfurt. Die Zeit der Bauzinsen zum Nulltarif neigt sich allmählich dem Ende. Jahrelang waren Hypothekenkredite vergleichsweise günstig zu bekommen. Doch seit Jahresbeginn zeigt sich: Die Banken heben die Zinssätze für einen Baukredit langsam, aber stetig wieder an.
Umso mehr fragen sich viele Familien, ob sie das finanzielle Risiko eines Wohnungs- oder Hauskaufs gerade jetzt noch eingehen sollten. Einerseits sind die Preise in den Metropolregionen auf Spitzenniveau, was die „Kaufkraft“ des Eigenkapitals tendenziell eher schmälert. Andererseits: Wer auf fallende Kaufpreise spekuliert, könnte am Ende von den höheren Zinsen ausgebremst werden. Ein Dilemma.
Aber auch so lauern bei der Baufinanzierung viele Fallstricke. Was sollten Interessenten berücksichtigen? Im Folgenden ein Überblick, welche acht teuren Fehler potenzielle Käufer besser vermeiden sollten.
1. Fehler: Zu kurze Zinsbindung
Auf den ersten Blick sieht das Angebot meist toll aus. Je kürzer die Zinsbindung, desto niedriger sind die Zinsen, die die Banken verlangen. Dennoch sind solche kurz laufenden Kredite bei einer langfristigen Investition wie einem Hauskauf nicht immer die beste Wahl.