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Immobilien im Blick Weltgrößter Staatsfonds geht auf Einkaufstour

Mit 33 Milliarden Dollar in der Hand, nimmt der weltgrößte Staatsfonds aus Norwegen Immobilien ins Visier. Der Fonds hat vor allem Interesse an europäischen Großstädten. Berlin und München stehen auch auf der Liste.
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Mehrere Häuserfassaden in München. Norwegens Staatsfonds möchte verstärkt Immobilien unter anderem in Deutschland kaufen. Quelle: dpa

Mehrere Häuserfassaden in München. Norwegens Staatsfonds möchte verstärkt Immobilien unter anderem in Deutschland kaufen.

(Foto: dpa)

Berlin Karsten Kallevig, der bei dem weltgrößten Staatsfonds für Immobilien-Investments zuständig ist, stehen mindestens 33 Milliarden Dollar zur Verfügung.

In Europa ist das Interesse des norwegischen Fonds auf Städte wie London, Paris, München und Berlin fokussiert, in den USA auf Washington, San Francisco, New York und Boston. Dadurch solle „die Wahrscheinlichkeit richtig großer Fehler reduziert“ werden, sagt Kallevig.

Nachdem der 860 Milliarden Dollar schwere Fonds von der Regierung 2010 grünes Licht für Investments in den Immobiliensektor erhielt, wurden Objekte on Orten wie dem Times Square in New York und dem Champs Elysees in Paris erstanden. Nun soll der Fokus auf 10 bis 15 Städte weltweit gelegt werden, erstmals soll auch Asien dabei sein.

„Schon allein deswegen sollte sich das Tempo deutlich erhöhen“, sagt Kallevig mit Blick auf die neue Strategie im Interview mit Bloomberg News. Zuvor war der Fondsmanager bei Grove International Partners tätig und davor unter anderem bei Goldman Sachs Group und Soros Real Estate Partners.

Eine der größten Herausforderungen sieht der 39-Jährige darin, mit dem rapiden Wachstum des Fonds Schritt zu halten. Das ihm vorgegebene Ziel besteht darin, die Immobilien-Investments auf einen Anteil von 5 Prozent am Fonds auszubauen. Derzeit sind 10 Milliarden Dollar in diesem Bereich investiert. Sollte das Ziel erfüllt werden, würde das Volumen bis 2020 auf mehr als 61 Milliarden Dollar anschwellen.

Einmalige Deals sind bei dem Fonds auch möglich, betont Kallevig und verweist auf den Kauf des Zürcher Büros der Credit Suisse im Jahr 2012 für eine Milliarde Dollar und den Kauf eines Einkaufszentrums im englischen Sheffield.

„Wir haben ausgezeichnete Gelegenheiten verpasst“
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1 Kommentar zu "Immobilien im Blick: Weltgrößter Staatsfonds geht auf Einkaufstour"

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  • Falls Interesse an nem Joint-Venture bestehen sollte,
    ich hätte auch noch nen paar Immobilien-Projekte rum um den
    Globus die demnächst umgesetzt werden sollen.

    Mit guten Renditen selbstverständlich.

    Dazu zählen Büros,Lagerhallen,Paketzentren,Datacenter
    sowie auch grössere Wasserkraftwerke.