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Immobilien Mehr Klarheit bei der Finanzierung

Auch wenn die Frist für den Widerrufsjoker längst verstrichen ist, geht der Streit um Verträge zur Immobilienfinanzierung weiter. Wer seinen Kredit vorzeitig tilgen will, kann nun womöglich auf eine gesetzliche Regelung hoffen.
21.07.2016 - 18:37 Uhr
Bundesjustiz- und Bundesfinanzministerium wollen eine Arbeitsgruppe zur „Vorfälligkeitsentschädigung“ einsetzen. Quelle: dpa
Wohnungsbau in Frankfurt am Main

Bundesjustiz- und Bundesfinanzministerium wollen eine Arbeitsgruppe zur „Vorfälligkeitsentschädigung“ einsetzen.

(Foto: dpa)

Berlin Die schwarz-rot Koalition wollte in einem langwierigen Streit einen Strich ziehen. Viele Kreditnehmer nutzten in der Vergangenheit die Möglichkeit, ihren Immobilienkredit zu kündigen, weil sie unzureichend über ihr Recht aufgeklärt wurden. Bei der Umsetzung der sogenannten Wohnimmobilienkreditrichtlinie wurde eine Frist gesetzt: Bis zum 21. Juni 2016 hatten Immobilienkreditkunden Zeit, ihre Verträge im Falle fehlerhafter Widerrufsklauseln anzufechten.

Doch jetzt könnte die Regierung erneut gefordert sein. Denn auch wenn die Frist für den sogenannten Widerrufsjoker längst verstrichen ist, müssen sich noch immer viele Gerichte mit Fällen befassen, bei denen Kreditkunden gegen ihre Bank klagen.

Es besteht nämlich weiterhin die Möglichkeit, wegen fehlerhafter Widerrufsbelehrungen aus Darlehensverträgen auszusteigen. Bankkunden können also meist hochverzinsliche Darlehensverträge ablösen und neu zu deutlich niedrigeren Zinsen abschließen. Sie brauchen dabei nicht einmal eine Vorfälligkeitsentschädigung zu zahlen. Dabei geht es um den finanziellen Ausgleich, der bei einem Ausstieg aus dem Kreditvertrag vor Ende der Laufzeit fällig wird. 

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