Immobilien: So verhalten Sie sich beim Bauzins richtig
Frankfurt. Es war ein starkes Auf und Ab in den vergangenen Monaten. Noch im Herbst sprangen die Bauzinsen deutlich über die Marke von vier Prozent, doch zuletzt zeigte der Trend klar in die andere Richtung. Zuletzt sanken die Konditionen für einen zehnjährigen Immobilienkredit auf 3,25 Prozent und lagen damit so niedrig wie am Jahresanfang 2023.
Der Grund: Viele Experten gehen für 2024 von einer Zinswende der Notenbanken aus. Am Finanzmarkt wird bereits für das Frühjahr mit einer ersten Zinssenkung gerechnet. Das drückt auch die Sätze für zehnjährige deutsche Staatsanleihen, an deren Entwicklung sich die Bauzinsen in der Regel orientieren.
Ausgemacht sind die Zinssenkungen jedoch nicht. „Allen, die deshalb gleich auf eine baldige Zinssenkung spekulieren, sage ich: Vorsicht, es haben sich schon manche verspekuliert“, warnte vor wenigen Tagen Bundesbank-Präsident Joachim Nagel.
Für Immobilienkäufer, die in nächster Zeit eine Baufinanzierung abschließen müssen, macht dies die Sache knifflig. Lohnt es, sich die Konditionen jetzt langfristig zu sichern? Oder ist eine kurze Laufzeit klug? Lesen Sie hier, was Finanzierungsexperten Interessenten derzeit raten.