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Immobilien-Studie Kauf schlägt Mieten

Kauft Wohnungen, weil Eigentum erschwinglicher ist als Miete zahlen, lautet ein Fazit des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft. Und dies, obwohl Mieten im Verhältnis zum Einkommen günstiger ist als vor fünf Jahren.
29.03.2016 - 19:20 Uhr
Auch in der Stadt am Rhein steigen die Mieten. Quelle: dpa
Köln

Auch in der Stadt am Rhein steigen die Mieten.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Wohnungsmieten und -preise steigen permanent. „Dennoch ist das Wohnen in deutschen Metropolen heute teilweise erschwinglicher als noch im Jahr 2010“, analysiert das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Haben die Politiker überreagiert, als sie die Mietpreisbremse einführten? Wohl nicht, obwohl die Wirkung der Begrenzung von Marktforschern wie etwa Reiner Braun vom Analysehaus Empirica bestritten wird. Wie so häufig würde eine oberflächliche Betrachtung der Statistik zu Fehlschlüssen verleiten. Denn die IW-Aussage basiert auf Durchschnittswerten. Die haben Tücken.

Die Mietpreisentwicklung werde auch durch einen Zuwachs bei den Einkommen getragen, erläutern die IW-Immobilien-Experten Björn Seipelt und Michael Voigtländer ihr Studienergebnis. Sie stellen aber auch klar: „Für diejenigen, die nicht an der allgemeinen Einkommenssteigerung partizipieren konnten, wie etwa Studenten, Geringverdiener oder Arbeitssuchende, ist die Wohnkostenbelastung entsprechend gestiegen.“ Dass die in den vergangenen Jahren gesunkenen Zinsen Wohneigentum selbst in den rasend teuer werdenden Metropolen im Schnitt erschwinglicher gemacht haben, ist unbestritten.

Das sind die teuersten Städte der Welt
Platz 10: Los Angeles
1 von 10

Die britische Analyse-Firma „Economist Intelligence Unit“ hat das Ranking zu den teuersten Städten der Welt veröffentlicht. Auf dem zehnten Platz landet die Heimat der Stars und Sternchen der USA. So haben sich die Kosten hier in den letzten zehn Jahre entwickelt:
Kilopreis für Brot: Vor 10 Jahren 4,99 US-Dollar, heute 5,72 US-Dollar
Flaschenpreis für Tischwein: Vor 10 Jahren 13,10 US-Dollar, heute 23,53 US-Dollar
Preis für 20 Markenzigaretten: Vor 10 Jahren 5,29 US-Dollar, heute 7,74 US-Dollar
Literpreis für Benzin: Vor 10 Jahren 0,84 US-Dollar, heute 0,99 US-Dollar

(Foto: Reuters)
Platz 9: Seoul
2 von 10

Noch vor fünf Jahren landete Seoul, die Hauptstadt Südkoreas, auf Platz 36 des Rankings. Besonders teuer sind hier mittlerweile Lebensmittel geworden.
Kilopreis für Brot: Vor 10 Jahren 5,23 US-Dollar, heute 12,44 US-Dollar
Flaschenpreis für Tischwein: Vor 10 Jahren 20,46 US-Dollar, heute 25,43 US-Dollar
Preis für 20 Markenzigaretten: Vor 10 Jahren 2,44 US-Dollar, heute 3,71 US-Dollar
Literpreis für Benzin: Vor 10 Jahren 1,47 US-Dollar, heute 1,25 US-Dollar

(Foto: AFP)
Platz 8: Kopenhagen
3 von 10

Auch die schöne Hauptstadt Dänemarks gehört zu den teuersten Städten der Welt. Die Lebenshaltungskosten in Kopenhagen sind genauso hoch wie in Seoul und Los Angeles.
Kilopreis für Brot: Vor 10 Jahren 2,90 US-Dollar, heute 3,23 US-Dollar
Flaschenpreis für Tischwein: Vor 10 Jahren 9,34 US-Dollar, heute 11,57 US-Dollar
Preis für 20 Markenzigaretten: Vor 10 Jahren 4,97 US-Dollar, heute 6,41 US-Dollar
Literpreis für Benzin: Vor 10 Jahren 1,69 US-Dollar, heute 1,57 US-Dollar

(Foto: dpa)
Platz 7: New York
4 von 10

Wegen des starken Dollars und der Inflation in den USA wurde New York hochgerankt und gilt nun als siebtteuerste Stadt der Welt. Vorher lag New York auf Platz 22. Der Umstand, dass der „Big Apple“ lange als sehr teuer galt, 2011 dann auf den 49. Platz heruntergestuft wurde, zeigt die Achterbahnfahrt rund um die wirtschaftliche Situation der Stadt.
Kilopreis für Brot: Vor 10 Jahren 5,13 US-Dollar, heute 8,28 US-Dollar
Flaschenpreis für Tischwein: Vor 10 Jahren 10,49 US-Dollar, heute 14,03 US-Dollar
Preis für 20 Markenzigaretten: Vor 10 Jahren 6,67 US-Dollar, heute 13,67 US-Dollar
Literpreis für Benzin: Vor 10 Jahren 0,83 US-Dollar, heute 0,63 US-Dollar

(Foto: AP)
Platz 6: London
5 von 10

Genauso wie New York und Los Angeles ist London vor allem aufgrund des Drucks auf die heimische Währung in dem Ranking hoch gewandert und nicht wegen erheblicher Preissteigerungen.
Kilopreis für Brot: Vor 10 Jahren 1,96 US-Dollar, heute 2,46 US-Dollar
Flaschenpreis für Tischwein: Vor 10 Jahren 11,71 US-Dollar, heute 12,47 US-Dollar
Preis für 20 Markenzigaretten: Vor 10 Jahren 9,73 US-Dollar, heute 14,30 US-Dollar
Literpreis für Benzin: Vor 10 Jahren 1,68 US-Dollar, heute 1,73 US-Dollar

(Foto: Reuters)
Platz 5: Paris
6 von 10

Der schwache Euro hat zur Folge, dass Frankreichs Hauptstadt die einzige Stadt aus der Eurozone in den Top 10 der teuersten Städte der Welt ist. Alleine Alkohol und Wohnen sind hier im Vergleich zu anderen europäischen Städten sehr teuer.
Kilopreis für Brot: Vor 10 Jahren 6,02 US-Dollar, heute 7,42 US-Dollar
Flaschenpreis für Tischwein: Vor 10 Jahren 7,11 US-Dollar, heute 10,71 US-Dollar
Preis für 20 Markenzigaretten: Vor 10 Jahren 6 US-Dollar, heute 7,85 US-Dollar
Literpreis für Benzin: Vor 10 Jahren 1,83 US-Dollar, heute 1,69 US-Dollar

(Foto: Reuters)
Platz 4: Genf
7 von 10

Für die gestiegenen Lebenshaltungskosten in Genf ist unter anderem die Entkopplung des Schweizer Franken vom Euro verantwortlich. Genf und Zürich bleiben daher weiterhin ganz oben im Ranking der teuersten Städte.
Kilopreis für Brot: Vor 10 Jahren 4,71 US-Dollar, heute 7,02 US-Dollar
Flaschenpreis für Tischwein: Vor 10 Jahren 8,95 US-Dollar, heute 8,06 US-Dollar
Preis für 20 Markenzigaretten: Vor 10 Jahren 4,66 US-Dollar, heute 9,08 US-Dollar
Literpreis für Benzin: Vor 10 Jahren 1,44 US-Dollar, heute 1,56 US-Dollar

(Foto: dpa)

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