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Immobilien Union Investment und Deutsche Wohnen kaufen fast 19.000 Wohnungen

Union Investment und Deutsche Wohnen kaufen Immobilien für insgesamt knapp drei Milliarden Euro zu. Die Investoren nehmen Tausende Wohnungen in ihr Portfolio auf.
Update: 13.02.2019 - 19:30 Uhr Kommentieren
Die Fondsgesellschaft der Volks- und Raiffeisenbanken will die Immobilienfirma BGP übernehmen. Quelle: dpa
Union-Investment-Hochhaus in Frankfurt

Die Fondsgesellschaft der Volks- und Raiffeisenbanken will die Immobilienfirma BGP übernehmen.

(Foto: dpa)

FrankfurtAuf dem deutschen Wohnungsmarkt zeichnen sich zwei Großtransaktionen ab. Die Fondsgesellschaft Union Investment verhandelt den Kauf eines 16.000 Wohnungen großen Portfolios. Die Wohnungen besitzt derzeit der chinesische Investor BGP. Laut Informationen der Nachrichtenagentur Reuters soll das Transaktionsvolumen zwei Milliarden Euro betragen. Hinter BGP verbirgt sich der chinesische Staatsfonds CIC.

Rund die Hälfte der Wohnungen befinden sich BGP zufolge in Berlin. Weitere große Bestände liegen in Köln oder Hamburg. Laut einer Mitteilung von Union Investment wird der Abschluss der Transaktion für das erste Halbjahr 2019 erwartet.

„Die BGP Gruppe verfügt über eine hervorragend aufgestellte Plattform zur effizienten und nachhaltigen Bewirtschaftung von Wohnimmobilienbeständen“, erklärt Jörg Kotzenbauer, Leiter der Konzernentwicklung von Union Investment, das Interesse an dem Immobilienpaket. Näher kommentierte Union Investment die Verhandlungen nicht. Die Chinesen hatten das Portfolio erst Ende 2016 für 1,2 Milliarden Euro gekauft.

Union Investment verhandelt das Portfolio in einem Konsortium mit ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe. Vor knapp zwei Jahren hatte Union Investment eine Partnerschaft mit dem Unternehmen geschlossen, um seine Fondspalette um ein auf Wohninvestments spezialisiertes Produkt zu erweitern. Daraufhin wurde der „UniImmo: Wohnen ZBI“ für institutionelle Investoren aufgelegt, nicht zuletzt für die Volks- und Raiffeisenbanken. Aktuell beläuft sich das Fondsvolumen auf rund 1,4 Milliarden Euro.

Am Abend wurde außerdem bekannt, dass der schwedische Wohnungskonzern Akelius 2.800 Wohnungen verkauft. Laut Reuters-Informationen soll die Deutsche Wohnen das Portfolio für 750 Millionen Euro übernehmen. Die Deutsche Wohnen kommentiert diese Berichte nicht. Von diesem Kauf sollen Wohnungen in Frankfurt, Düsseldorf und Köln betroffen sein. Insgesamt besitzt Akelius knapp 22.000 Wohnungen in Deutschland, rund 14.000 davon allein in Berlin.

Im vergangenen Jahr gelang der dänischen Pensionskasse PFA der größte Deal am Wohninvestmentmarkt. Die Dänen kauften das sogenannte Century-Portfolio mit 3.700 Wohnungen für eine Milliarde Euro. Transaktionen in dieser Größenordnung sind am deutschen Wohninvestmentmarkt selten. Im Schnitt wurden laut einer Auswertung des Immobilienberaters CBRE 2018 nur 354 Wohnungen pro Deal gehandelt.

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