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Immobilien Wo ausländische Käufer in Deutschland zuschlagen

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Wo Ausländer Immobilien kaufen möchten
Diese Städte bieten die besten Kaufgelegenheiten
Platz 10: Kassel
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Die Metropolen der Bundesrepublik gelten als die beliebtesten Immobilienstandorte. Allerdings sind dort auch wegen der stark steigenden Preise die Renditechancen gefallen. Die Luft nach oben wird dünner. Anders ist dies in Kassel. Die Autostadt bietet laut dem Städte-Ranking von Dr. Lübke & Kelber das ein profitables Verhältnis zwischen Rendite und Risiko. Verhältnis von Eigenkapital- und Mindestrendite: 4,9 Prozent*

*Eigenkapitalrendite (durchschnittlicher Jahresertrag auf das eingesetzte Eigenkapital mit allen Einnahmen und Ausgaben inklusive Finanzierung) zeigt, womit Käufer kalkulieren können. Die Mindestrendite zeigt an, wie viel Käufer erzielen müssen, damit sich ihr Kauf abzüglich der Risikokomponente und Nebenkosten im Vergleich zu Bundesanleihen (aktuelle Rendite und Rendite im zehnjährigen Vergleich) rechnet. Das Verhältnis von Eigenkapitalrendite zu der empfohlenen Mindestrendite (auf Basis 10-Jahres-Durchschnitt der Bundesanleihe) zeigt, wo Risiko und Ertrag für Investoren im Einklang stehen.

Platz 9: Weimar
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Weimar ist eine Stadt mit einer schillernden Geschichte und vor allem für die beiden größten deutschen Dichter bekannt. Friedrich Schiller und Johann Wolfgang von Goethe sind in Weimar gestorben. Neben dem wertvollen kulturellen Erbe bietet die Stadt auch wertvolle Renditemöglichkeiten hinsichtlich ihrer Immobilien.

Verhältnis von Eigenkapital- und Mindestrendite: 4,9 Prozent

Platz 8: Düsseldorf
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Düsseldorf gehört zu den wenigen Metropolen, dessen Immobilienmarkt noch nicht so überteuert ist. Dementsprechend profitabel sind auch Investments im Düsseldorfer Wohnmarkt.

Verhältnis von Eigenkapital- und Mindestrendite: 5,4 Prozent

Platz 7: Osnabrück
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Das südniedersächsische Osnabrück ist ein wichtiger europäischer Wirtschaftsknotenpunkt. Bedeutende Auto-, Metall- und Papierkonzerne haben ihre Standorte in der Stadt. Doch nicht nur für Unternehmen bietet Osnabrück lohnenswerte Investitionsmöglichkeiten. Auch auf dem Immobilienmarkt können Renditen erzielt werden.

Verhältnis von Eigenkapital- und Mindestrendite: 5,5 Prozent

Platz 6: Koblenz
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Amazon, Canyon Bicycles, Debeka und Scania – diese und andere große Unternehmen haben ihre Geschäftsstellen in Koblenz.

Verhältnis von Eigenkapital- und Mindestrendite: 5,6 Prozent

Platz 5: Lübeck
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Die Ostsee ist ein beliebtes Ferienziel von vielen Deutschen. Lübeck gehört dabei ganz klar zu den favorisierten Urlaubszielen. Doch nicht nur der Strand lockt nach Lübeck. Auch die Renditemöglichkeiten auf dem Immobilienmarkt ruft Investoren auf den Plan.

Verhältnis von Eigenkapital- und Mindestrendite: 5,7 Prozent

Platz 4: Braunschweig
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Braunschweig gehört zu den wenigen Kommunen in Niedersachsen, die nicht unter einer wachsenden Schuldenlast leidet. Die Stadt ist frei von Kassenkrediten. Der gesunde wirtschaftliche Zustand Braunschweigs macht sich auch in den Renditemöglichkeiten auf dem Immobilienmarkt bemerkbar.

Verhältnis von Eigenkapital- und Mindestrendite: 5,8 Prozent

„Die Wirtschaftskraft Deutschlands sowie die exzellent ausgebaute Infrastruktur und damit hohe Lebensqualität bieten Anlegern aus dem Ausland ein stabiles und sicheres Investitionsumfeld“, sagt Axel Winckler, Geschäftsführer von realbest.de, einem Immobiliennetzwerk, das Käufer und Verkäufer im Internet zusammenbringen möchte. „Deutsche Immobilien bieten somit attraktive Renditen oder Potenzial als Feriendomizil.“

Bis zu 40 Prozent der Wohnungen sollen Deutsche Immobilienvertriebe bereits an Kapitalanleger im Ausland verkaufen. „Das Internet hat diesen Trend in den vergangenen Jahren verstärkt und den Kauf einer Wohnung für internationale Käufer wesentlich vereinfacht“, sagt Winckler. Ein Research-Team untersuchte, welche deutschen Immobilien im Ausland offeriert werden und woher die Kaufinteressenten kommen. Dazu analysierte Realbest die Google-Suchfunktion in den unterschiedlichen Landessprachen.

Die Ergebnisse: Vor allem Polen gehen im Internet auf die Suche nach Immobilien in Deutschland. Rund 1.450 Suchanfragen im Monat kommen aus dem östlichen Nachbarland. Auf Platz zwei liegt mit 1.290 Suchanfragen Frankreich, unser südwestlicher Nachbar. Auch aus Übersee kommen erstaunlich viele Interessenten: Die USA und Brasilien liegen im Vergleich auf Platz drei und vier.

Und wo suchen die Interessenten aus dem Ausland? „Die internationale Strahlkraft der Bundeshauptstadt und der wichtigsten Metropolregionen Deutschlands macht sich auch im Immobiliengeschäft deutlich bemerkbar“, sagt Winckler. „Berlin ist dabei unangefochtener Favorit bei den angebotenen Wohnungen. Wer im Ausland eine deutsche Immobilie im Internet sucht, findet mit 85 Prozent fast nur Immobilien aus der Spreemetropole.“ Zum Vergleich: München und Hamburg kommen gerade einmal auf ein bis zwei Prozent.

Die Auswahl der Berliner Bezirke ist nicht überraschend. In Berlin selber dominieren die Altbekannten Bezirke: Das teure Mitte, wo vor allem hochpreisige Stadtwohnungen in guter Lage immense Preise erzielen. Oder der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, wo Häuser und Villen im Grünen oder renovierungsbedürftige Jugendstilhäuser locken. Auch die ehemaligen Partygänger-Kieze Friedrichshain-Kreuzberg oder der Prenzlauer Berg sind begehrt.

Die Auswertung der landesweiten Internetsuchen zeigt auch: Viele Interessenten haben Geld. Offerten mit Kaufpreisen über einer Million Euro sind mit 14 Prozent vergleichsweise stark vertreten. „Auffällig ist, dass das deutsche Immobilienangebot im Ausland stark auf die Kaufkraft der ausländischen Klientel ausgerichtet ist“, sagt Winckler. Zwei Drittel der der angebotenen Wohnungen liegen im niedrigen bis mittleren Preissegment von bis zu 250.000 Euro.

Was trotz Preisrally für deutsche Immobilien spricht
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Mehr zu: Immobilien - Wo ausländische Käufer in Deutschland zuschlagen

5 Kommentare zu "Immobilien: Wo ausländische Käufer in Deutschland zuschlagen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Eine wirklich interessante Konstellation - Im Jahr 2015 wird der Immobilienmarkt maßgeblich von den Faktoren "Bestellerprinzip", "Mietpreisbremse" und "Immobilienportal-Direktvermittler" bestimmt.
    Werden die Makler aus dem Markt geworfen? Nein, tatsächlich bieten sich ihnen umfassende Profilierungsmöglichkeiten:

    Welche Gefahren der Branche jetzt drohen:
    http://www.sessionale.de/die-verfluchten-portale.html

    Worauf es jetzt ankommt:
    http://www.sessionale.de/maklern201-neue_anforderungen_neue…

  • Der Immobilienmarkt boomt ganz gewaltig- das merkt man, wenn man selbst auf der Suche ist. Frustrierend ist diese Suche besonders, wenn man keine Finanzierung benötigt und an die Sparkassen, Volksbanken etc. als Makler gerät. Es scheint zunehmend so zu sein, dass man als Interessent und Cashzahler wochenland vertröstet wird, bis das Objekt dann verkauft ist - an jemanden, der eine Finanzierung benötigt. Das teilweise sogar zum Nachteil des Verkäufers, weil diese Banken an der Finanzierung anscheinend ebenso gut verdienen wie an der Courtage und nicht den Käufer wählen, der den höchsten Preis zahlt, sondern den, der die höchste Finanzierung benötigt. Wir machen den Weg frei - ein Witz !!

  • Ja, das ist schon interessant. Es ist einfach zu viel Geld im Markt. Dieses Geld ist wie eine Herde ausgewilderter Pferde, die immer größer wird und niedertrampelt was andere Menschen als ihre Rente, die bezahlbare Mietwohnung und anderes mehr an Lebensmitteln bedeutet.

  • Auch Vermögende aus den Euro-Krisenländer wollen ebenfalls ihr Geld in Sicherheit bringen indem sie Immobilien in Deutschland erwerben. Dieser Run auf Immobilien ist die direkte Folge der ach so hochgelobten Währungsunion und ihrer geldpolitischen Manipulationen seitens EU und EZB.
    Nachdem man z.B. in Zypern durch ELA-Kredite die Banken durch die Gemeinschaft gerettet hat sind die Gelder der Gläubiger (die sich mal eben aus dem Staub machen konnten) auf dem Immobilienmarkt in Deutschland wieder aufgetaucht.
    Für die Deutschen hat dies zur Folge.:
    a) dass keine Zinsen für Sparguthaben erzielbar sind
    b) dass Mieten und Wohnungspreise in den Ballungsgebieten explodieren
    c) dass ständig neue Rettungspläne und Rettungspakete (die natürlich der Steuerzahler zu tragen hat) ausgehandelt werden.
    d) dass der Soli nie abgeschafft wird sondern
    ……..
    Gute Nacht Deutschland

  • Vielleicht erklärt das, woher die nächste Immobilienkrise kommen könnte. Wenn jedenfalls das ausländische Kapital abgezogen wird, dann könnte dies ein Auslöser sein.

    Mich würde in diesem Zusammenhang interessieren, ob die ausländischen Großinvestoren Grunderwerbssteuern zahlen oder ob sie deshalb keine Grunderwerbssteuern zahlen, weil sie nur Firmenanteile kaufen, deren Vermögen Immobilien sind.

    Sollte das der Fall sein, dann dürften Kleininvestoren bei einer Grunderwerbssteuer von 6 % ganz erhebliche Nachteile haben, wenn es darum geht aus der Immobilie schnell wieder herauszukommen.

    Sorge bereitet mir derzeit auch der Dollarkurs. Selten war es günstiger für Investoren aus dem Dollar im EURO zu investieren. Und umgekehrt wird es für Investoren auch sehr interessant sein, aus dem deutsche Immobilienmarkt wieder in den Dollar zu gehen, wenn sich das Dollar/EURO-Verhältnis wieder "normalisiert".

    So gesehen brauchen wir nicht einmal eine Immobilienblase im Sinne heftiger Preissteigerungen im Immobilienmarkt für eine negative Entwicklung.

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