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Immobilienanbieter Deutsche Wohnen kauft für fast 700 Millionen Euro im Westen zu

Der Immobilienkonzern kauft kräftig in Großstädten im Westen zu. Dabei konzentriert er sich vor allem auf eine bestimmte Art von Immobilien.
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Die neu gekauften Objekte der Deutschen Wohnen sind hauptsächlich Altbauten oder Wohnungen aus der Nachkriegszeit in guten Lagen. Quelle: dpa
Das Logo des Immobilien-Anbieters Deutsche Wohnen

Die neu gekauften Objekte der Deutschen Wohnen sind hauptsächlich Altbauten oder Wohnungen aus der Nachkriegszeit in guten Lagen.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Deutsche Wohnen kauft an Rhein, Main und Ruhr für fast 700 Millionen Euro zu. Die rund 2850 Wohnungen und 100 Gewerbeeinheiten in Köln, Düsseldorf, Frankfurt und Umgebung gehörten bisher dem schwedischen Wohnungs-Spezialisten Akelius, wie die Deutsche Wohnen am Montag mitteilte. Das Handelsblatt hatte im Februar von der bevorstehenden Einigung berichtet.

Es handele sich überwiegend um Altbauten oder Wohnungen aus der Nachkriegszeit in guten Lagen, sagte eine Sprecherin. Die 685 Millionen Euro, die die Deutsche Wohnen sich den Zukauf kosten lässt, würden aus der eigenen Bilanzkraft und aus den geplanten Erlösen aus dem Verkauf anderer Objekte finanziert. Wie genau, werde erst im Sommer festgelegt, wenn der Kaufpreis fällig sei, sagte die Sprecherin.

Dass die Deutsche Wohnen ihr Portfolio ausbaut, wurde in der Vergangenheit teilweise kritisch gesehen. Als der Konzern im vergangenen Jahr verkündete, in Berlin 680 Wohneinheiten kaufen zu wollen, ging der Mieterbeirat auf die Barrikaden. Bewohner hängten Plakate aus ihren Fenstern: „Protest gegen Kommerzallee“, „Mieteraktion gegen Spekulation“.

Der Mieterbeirat fürchtete, der neue Eigentümer werde die Mieten erhöhen und dadurch Bewohner verdrängen. Ähnliche Vorwürfe machen andere Mieter dem börsennotierten Konzern.

Berlins Regierender Bürgermeister erklärte daraufhin Anfang des Jahres, dem Unternehmen mehr als 50. 000 Wohnungen wieder abkaufen zu wollen, die früher einmal der Stadt gehörten. Manchem führt selbst das nicht weit genug: Eine Bürgerinitiative fordert, Wohnungsunternehmen mit mehr als 3000 Wohnungen zu enteignen. Dies beträfe neben Deutsche Wohnen den Dax-Konzern Vonovia, aber auch in der Öffentlichtkeit weniger bekannte Akteure wie Ado Properties und Akelius.

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  • rtr
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