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Immobilienbesitzer in Russland Schuldenberg statt Eigenheim

Der Rubelverfall kostet viele russische Immobilienbesitzer ein Vermögen, weil sie den Hauskredit in Dollar oder Franken aufnahmen. Die Kreditlast wird damit untragbar – und das Eigenheim zum negativen Vermögenswert.
15.01.2015 - 14:25 Uhr
Dunkle Wolken über der Schlosskirche auf dem Gelände des „Schloss Peterhof“ in der nähe von St. Petersburg. Für Immobilienbesitzer in Russland wird der Hauskredit zum Existenzrisiko. Quelle: Reuters

Dunkle Wolken über der Schlosskirche auf dem Gelände des „Schloss Peterhof“ in der nähe von St. Petersburg. Für Immobilienbesitzer in Russland wird der Hauskredit zum Existenzrisiko.

(Foto: Reuters)

St. Petersburg Als Oxana Li und ihr Mann vor sieben Jahren die Hypothek für eine kleine Zwei-Zimmer-Wohnung in St. Petersburg aufnahmen, wollten sie sich damit den Traum von den eigenen vier Wänden für sich und ihren kleinen Sohn erfüllen. Jetzt können sie wie Tausende andere Russen die monatlichen Raten nicht mehr bezahlen, selbst wenn sie auf alles andere verzichten, Überstunden machen oder sogar einen zweiten Job annehmen. Der Traum zerfällt.

Li und ihr Mann haben ihr Immobiliendarlehen in Schweizer Franken aufgenommen. Mit solchen Fremdwährungsdarlehen kann man von den niedrigen Zinsen in einem fremden Land profitieren. Derzeit bewegt sich der Leitzins in der Schweiz etwa gegen null, während der in Russland bei 17 Prozent liegt. Doch die Rechnung geht nicht auf, weil der Rubel in den vergangenen Monaten gegenüber anderen Währungen dramatisch abgewertet wurde. Die Kosten für solche Darlehen gingen damit durch die Decke.

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