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Immobilienboom Baubranche knackt die nächste Rekordmarke

Die Branche profitiert davon, dass sie steigende Kosten weiterreichen kann. Im April wurde ein Allzeithoch bei den Auftragseingängen gemessen.
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Die Branche erreichte binnen Jahresfrist ein nominales Plus von 12,7 Prozent. Quelle: dpa
Immobilienboom

Die Branche erreichte binnen Jahresfrist ein nominales Plus von 12,7 Prozent.

(Foto: dpa)

BerlinDank des Immobilienbooms hat die deutsche Baubranche eine weitere Rekordmarke gesetzt. Im April verbuchten die Betriebe mit mindestens 20 Beschäftigten bei den Bestellungen mit rund 7,6 Milliarden Euro binnen Jahresfrist ein Plus von nominal 12,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. „Das war der höchste jemals gemessene Wert an Aufträgen in einem April in Deutschland.“

Nach den ersten vier Monaten steht ein Plus von fast 14 Prozent zu Buche. Wegen des inzwischen „sehr hohen Auftragseingangsniveaus“ sanken die Bestellungen allerdings von März auf April um 1,7 Prozent, wenn man steigende Preise ausklammert. „Eine Trendwende am Bau ist nach wie vor nicht in Sicht“, betonte der Hauptgeschäftsführer des Verbands der Bauindustrie (HDB), Dieter Babiel.

Der HDB hatte erst jüngst seine Wachstumsprognose für dieses Jahr auch wegen der starken Nachfrage nach Wohnraum deutlich erhöht. Der Verband erwartet nun 8,5 Prozent mehr Umsatz. Die Branche profitiert im Boom derzeit davon, dass sie steigende Rohstoffkosten und höhere Löhne weiterreichen kann. So peilt der HDB bereinigt um steigende Preise nur noch ein Umsatzplus von real drei Prozent an.

Mehr: Immobilien bleiben bei Anlegern gefragt, doch gebaut wird immer noch zu wenig. Wo die Preise deshalb besonders stark steigen, lesen Sie hier.

  • rtr
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